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Reise- lind Ileimatlibriefe.
und ebenso wird es mir. Gebe Gott, das alles nach Wunschgelingen und wir alles bei Euch gut und vortrefflich findenmögen. Grösse Mann, Kinder und Kaselowsky. Hätte ichmir nicht zur Regel gemacht, keine „hätte" und „wäre" mehrzu sagen (eine Kegel, von der ich mir jeden Tag einige Aus-nahmen gestatte), so würde ich wie ein Kachelofen seufzen,dass Ihr nicht in Rom geblieben seid; da wären wir wie zuHause, o Rom, mein Rom! und in Florenz sind wir die Mäd-chen aus der Fremde.
Sprich mir nur niemals mehr von Deiner Gesundheit;wenn nach Allem was vorgegangen, Alles jetzt gut geht, sohast Du eine so unerhörte Pferdenatur, wie sie, glaube ich,nicht oft vorkommt. Es gehe und werde Alles gut! —"
Felix an Rebecka.
Frankfurt, den lOten Januar 45.
„Liebe Schwester! diese Zeilen bringt Dir Fanny. Da-mit ist schon gesagt, welche Zeit zwischen unsern letztenBriefen liegt. Fanny wird Dir erzählen, in welchen schwerenSorgen wir die letzten Monate zugebracht haben; da taugeich wenig zum Briefschreiben und wollte Dir auch zu Deinenvielen ernsthaften Besorgnissen nicht noch die meinigen auf-bürden. Gott sei Dank! es geht, wenn nicht alles täuscht,mit unserm lieben, kleinen Kindchen zur Besserung; der Arztsagt es, der Augenschein lehrt es und wir dürfen wiederhoffen. Dafür danken wir dem Himmel täglich und stündlich.Cecile hat der Sommer in Soden, wie es scheint, ganz wiederhergestellt; sie ist wohl, sieht munter und blühend aus undhat mich in den schweren Tagen gleich nach meiner Ankunft(wo das Kind schon verloren schien) durch ihr liebes, stilles,gutes Wesen aufrecht gehalten, sogar erheitert. Die dreiältesten Kinder gedeihen nach Wunsch. Carl lernt, Marienäht, Paul tobt, dass ihnen und uns der Kopf kracht. Ichdenke, Du würdest Freude an ihnen haben. Ich selbst bin,wie Du mich kennst, nur was Du nicht an mir kennst, dassich seit einiger Zeit das Bedürfniss nach äusserer Ruhe (nach