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2 (1880) 1835 - 1847
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Heise- und Heimathbriefe.

Fallersleben ein unwillkommener Gast gewesen, Versuche zueinem lebendigem, gemeinsamen Verkehr auf allen deutschenUniversitäten mit Carcer und Consilium bestraft, täglich Ver-bote, Kräkeleien der Regierung und Polizei nach allen Seitenhin, nur nicht nach denen der öffentlichen Sicherheit und Rein-lichkeit. Sonst geht gar nichts vor; unser Leben fliesst ruhigdahin, nichts knallt als die Bocciakugeln, und Albertine undich sitzen jeden Abend dabei, etablirt auf zwei neuen, hüb-schen Gartenstühlen, und amüsiren uns über die Kindereiender Grossen."

Felix an Fanny.

4, Hobart Place Eaton Square,13ten Mai 1814.

Liebste Fanny!

„Ich hätte Dir längst schon schreiben müssen, wenn ichmein Lebenlang so könnte wie ich wollte. Dafür nahm ichmir aber wenigstens vor, Dir meine glückliche Ankunft inLondon zuerst zu melden und Dich zu bitten, sie Paul mit-zutheilen, und so tlme ich denn hiermit. Es wurde mir freilichsehr schwer, von Frau und Kindern wegzugelm, Gottlob em-pfange ich heut früh indess gute Nachrichten von dort undhoffe auch, bei meiner Rückkehr wird die Ruhe und die Land-luft besser gewirkt haben, als alle Medizin, das gebe der Him-mel; Du glaubst nicht, welch schlimme Tage ich in Leipzigauszuhalten hatte.

Die Reise hierher war so glücklich, wie sie nur sein konnte,namentlich die Ueberfalirt.

Klingemann fand ich wohl und gut und lieb wie immer,er will sich anhängen. Wäre Cecile mit mir, so könnte esgewiss einen englischen Aufenthalt geben, so schön, wie ichihn nur je gehabt habe; denn alle Freunde sind so unverändertund liebreich und zuvorkommend, dass es mich wahrhaft rührt.Freilich fehlt bei jeder Freude das Beste, wenn die Cecilenicht daran Tlieil hat; so sind mir denn die vielen Beschäf-tigungen willkommen, die jeder Augenblick hier mit sich bringt,