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Heise- und Heimathbriefe.
Dass es noch solche Paradiesesmensclien giebt, wie die beidenElsassers, das muss man auch sehn, um es zu glauben, indieser verderbten Welt. Das ist nun Elsasser; hätte ich nochPlatz, so schrieb' ich die Geschichte von dem Kissen, das ichihm gearbeitet, und wie Mine es hingetragen hat, um das Bildzu sehen und höchst beleidigt einen Scudo ausgeschlagen, dafüraber sich die Erlaubniss ausgebeten hat, mit Cornelius' Köchinnoch einmal wiederzukommen. Das Kapitel Mine Dirichlet undJulie Cornelius in Rom verdient allein einen Brief. Bei Cassastrafen wir neulich den Sekretair der französischen Akademie,der machte mir das grösste Kompliment, das mir je gesagtworden; als ich Klavier gespielt hatte, sagte er mir nämlich,er hätte schon die Ehre gehabt, mich vor vier Jahren auf derfranzösischen Akademie zu hören. Das ist doch ein rotherAdlerorden mit Eigenlob. Ueber Derne musikalischen Freudenfreue ich mich sehr, weniger über das Zusammenschmelzenunseres Freundeskreises. Wenn Ihr und Felix nicht angenehmeLeute leicht versammeln könnt, so muss es gar keine geben,oder es muss in Berlin unmöglich sein, sich zu befreunden.Uniäugbar bringt eine Spazierfahrt im Freien in Kom dieLeute näher, als das ewige Stubenzusammenhocken. Dabeifällt mir. ein, dass ich noch garnichts über unsere Abreise ge-schrieben habe. Je nun, wir reisen eben nicht, es wird unsAllen schwer, es war ein Winter, für den wir Gott nicht genugdankbar sein können, Alles gesund und froh, Dirichlet sollsehr glücklich gearbeitet haben und war gegen die Künstlersehr liebenswürdig, besonders die Elsassers hat er sehr inAffektion genommen. — — Indessen wir müssen die schwerePflicht erfüllen, Neapel und Sicilien zu sehn."
Fanny an Rebacka.
Berlin, den 3Osten April 1844.
„Bei uns ist es, trotz des trockenen und harten Frühjahrs
und des dörrenden Ostwindes, der die Erde in Puder verwan-delt, sehr schön grün , das Gras prächtig, die Nachtigall beiStimme, und ich befinde mich in diesem Augenblick in einer