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2 (1880) 1835 - 1847
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Osterwoche in Rom.

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dem sonst sehr vergnügt zugebrachten Geburtstage. Ich habeauch noch die ganze heilige Woche nachzuholen, die ich mitGott seiner Hülfe auch überstanden und dadurch wieder einengrossen Fortschritt meiner Gesundheit bewiesen habe, da ichwie alle Menschen, sehr erschüft und angegriffen, aber ganzgesund geblieben bin. Mitgemacht habe ich am Donnerstagleider Gottes die Fusswaschung, das ist eine grässliche Parthie,aber Walter hat den Schmutz auf jedem Nagel jeder grossenZehe gesehn und war sehr glücklich. Die Tavola haben wirdran gegeben und dafür unsere eigene auf dem Hof einerkleinen Osteria gedeckt, wo wir uns erst selber Messer undGabeln putzen mussten; dann gingen wir so früh nach demVatican zurück, dass die Sixtina noch nicht geöffnet war, ruhtenuns eine halbe Stunde in der beleuchteten Paolina aus, dakonnte man sich zu einiger kirchlichen und charwöclientlichenStimmung sammeln, was in dem unanständigen Gedränge in derSixtina und St. Peter ziemlich unmöglich ist. Dann zogen wirmit der Menge in die Sixtina und arbeiteten uns durch vielesWarten und unendliche Psalmen bis zu den wunderschön ge-sungenen Lamentationen und leider dem Miserere von Bainidurch, vor dem Du mich gewarnt hattest und das noch dazuganz abscheulich unrein gesungen wurde. Sehr merkwürdigwar mir, dass mir der grosse Moment des stillen Paternostersnach dem Erlöschen des letzten Lichtes, den ich in keinerReisebeschreibung, in keinem Eurer Briefe habe ohne Tliränenlesen können, in der Wirklichkeit ganz spurlos vorübergegangen.Es kam zu keiner Stille vor Husten, Schnauben, Scharren undPlaudern der Inglesi; und das Ganze hat so sehr den Anstricheiner Komödie für die Forestieri. Cliarfreitag haben wir aufDeinen wie immer weisen Rath den Frühgottesdienst mit derPassion und den Improperien angehört; das ist bitterschön.Hab' ich Unrecht, wenn mich Palestrina oft an Fasch erinnert ?Nachher gingen wir den beliebten Weg über die Wiesen nachHaus, assen Mittag, ruhten eine Weile aus und fuhren dannziemlich spät nach der Sixtina, da musste ich stehend nochacht Lichter auslöschen, bis zum Miserere von Allegri.

Dank meinem Büchlein, in dem ich mich schon in den