WohnungsaHgelegenheiten.
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Brief ankam, wie an ein höheres Wesen, einen so wahrenAusdruck glückseliger Dankbarkeit habe ich nicht leicht ge-hört. Felix trug heim König auf eine Unterstützung an, denzweiten Tag hatte er die Antwort, zweihundert Thaler aufzwei Jahr, nun kommt der junge Mann und wird Musik machenund hören. Es ist eine von den tausend hübschen, rührenden,lächerlichen, unglaublichen Geschichten, die Felix schon erlebthat, seit er hier ist."
Es war Fanny's Herzenswunsch, mitVDirichlets nach derenRückkehr im Hause Leipzigerstrasse 3 zusammen zu wohnen.Rebecka ging hierauf indessen nicht ein und Fanny fügte sichin das Unvermeidliche und miethete ihr auf dem LeipzigerplatzNr. 18 eine bequeme und mit modernem Cömfort eingerichteteWohnung; sie sorgte mit mütterlich-schwesterlicher Sorgfaltund Zärtlichkeit für deren Einrichtung und »für alle Bequem-lichkeiten und kleinen wirtschaftlichen Bedürfnisse, „es sollDir womöglich garnichts unbequem sein", schreibt sie, „dieLuft, die ich Dir nicht ersparen kann, ist schon genug, und Dumusst und sollst Alles in der besten Ordnung finden." Einwahres Oreve-coeur war es ihr, dass durch die später zu er-zählenden Ereignisse die Rückkehr in die schöne neue, bis in'skleinste vollständig eingerichtete Wohnung eine sehr lange,unliebsame und mit grossen Kosten verknüpfte Verzögerungerlitt. _ Der erste in dieser Angelegenheit geschriebene Briefvon Fanny vom 30ten Januar 1844 fährt fort:
Fanny an Rebecka.
Berlin, 30sten Januar 1844.
— Einen andern Diskurs, Liebetraut! — Bei Felix hattenwir neulich ein sehr amüsantes Diner mit der Schröder-De-vrient, Gade, Sciabatta etc. Die Schröder ist das amüsanteste,tollste Frauenzimmer, was die für Geschichten erzählt! —Sonnabend, an Felixens Geburtstag, werden ein Paar Leutebei uns sein, ich muss meine enorme Faulheit überwinden. Mirist, als hätte ich nie einen Menschen aufgenommen. Sonntagüber acht Tage fängt auch meine Musik wieder an. Felix