Häusliches.
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und „trotzend" erhalten; der August war durchweg warm undschön, zehn trockene Tage hatten schon das Gras und Laubgedörrt, da kam der Stralauer Fischzug und mit ihm einobligates Gewitter mit einer Art Wolkenbruch; Du kennst das,wenn der Regen in Wellen die Terrasse herabströmt; seitdemwieder das göttlichste Wetter, eine so wunderbar milde sanfteLuft, dass Du in diesem Augenblick kaum eine schönere atlimenkannst; und alles Grün neu erfrischt, und für seine Ende-August-Jalire merkwürdig konservirt, fast noch gar keine kahlenStellen. Diese Woche geht denn auch mein nettes Woringen-leben zu Ende, ich sage wie Du, ich hätte nicht gedacht, dassich die Mädchen noch einmal wieder lieber gewinnen könnte,aber es ist wirklich so; Du solltest einmal sehen, was diefleissigen Dinger in diesen noch nicht zwei Monaten alles ge-schafft haben; besorgt, gelaufen, geschrieben, genäht, gemalt,eingerichtet, wirklich in's Unendliche, und diese Ordnung inallen Dingen. Wenn der Korff die Rosa nicht über alle Massenglücklich macht, schlage ich ihn todt! —■
Schuhmacher wird gewiss bei Felix ankommen; der kannes ja garnicht bequemer haben, als mit einem Fuss in DeineWohnung und mit dem andern in Deinen Bedienten zu treten.Jetzt wäre alles schön, wiisste ich nur erst eine Nähe, diemir nahe genug wäre, um Dich drin zu haben; das beschäftigtmich so, dass ich neulich geträumt habe, ich hätte Dir einesehr schöne Wohnung gegenüber gemietliet, die nur den ein-zigen Uebelstand hatte, dass man iiber's Dach in die Zimmersteigen musste. Soll ich die nehmen?"
Rehecka an Fanny.
Genua, löten September 43.
„— — Nun also, liebe Fanny, ich reiche Dir die Handüber den Apennin, den Po, den wir diesmal ohne alle Schwie-rigkeit und ohne Erlaubniss des Legaten passirten, den Tessin,den Simplon — das liegt wieder alles zwischen uns, seit wir unsnicht gesehen, und wie viel Herrlichkeit, das weisstDu ja. Aber dieWahrheit muss heraus: Ich kann noch garnicht in die italiänische