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2 (1880) 1835 - 1847
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Neue Verhandlungen mit Felix.

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milienglieder wieder in Berlin ein, und sobald Felix ange-kommen war, gingen auch wieder die ewigen Verhandlungenwegen seines definitiven Wirkungskreises ihren endlosen Gang.Indess war er des langen Wartens müde und fest entschlossen,die Sache auf die eine oder die andere Art zu einem Ab-schluss zu bringen. Dies war um so nöthiger, weil ersich mit grossen Compositionsplänen trug; der Elias, dessenGegenstand ihn schon früher beschäftigt und angesprochenhatte, lag ihm jetzt sein' im Kopf, und da wollte er wissen,ob e r oder Andere in den nächsten Jahren über seine Zeitzu disponiren haben würden. Er stellte daher den Antrag,ihm nun entweder zu sagen, was er thun solle, oder es end-lich klar auszusprechen, dass er nichts thun solle, da sich einWirkungskreis vorerst nicht für ihn finde, um dann mit Ruheund ohne Besorgniss einer plötzlichen Unterbrechung an seineeigenen Arbeiten gelin zu können. Natürlich lautete die Ant-wort, wie dies bei Behördenantworten zu sein pflegt, weder Ja,noch Nein, sondern es kam wieder darauf hinaus, er solle nurwarten, die Thätigkeit werde sich finden, einstweilen solle ei-serne 3000 Thlr. Gehalt verzehren. Grade das war ihm abervon Tage zu Tage drückender geworden und so setzte ersich denn endlich mit schwerem Herzen hin und bat um eineAbschiedsaudienz.

Damit schien denn nun freilich der entscheidende Schrittgeschehen. Massow kam selbst zu ihm, tlieilte ihm den vomKönig bestimmten Tag der Audienz mit, sagte, die Sache seimm leider abgemacht, der König sei sehr verstimmt und werdenur in wenigen Worten Abschied nehmen; und so schien sichdenn Alles dazu anzulassen, dass Felix im Bösen von Berlinfortginge. Es blieb ihm nun noch die schwere Aufgabe, seineMutter auf dies traurige Ende all' der schönen Hoffnungenund langen Verhandlungen vorzubereiten. Er verschob es bisauf den letzten Augenblick, den Abend vor der Audienz.Da endlich musste er es ihr mittheilen, ihr sagen, dass er inacht Tagen wieder in Leipzig sein würde und dass Berlin einschöner Traum gewesen sei. Er that es auf einem Spazier-gang im Garten; es griff sie sehr an; gewöhnlich war sie

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