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liätte, und sie sänge die gedruckten sehr gern. „Du solltestihm mal eins vorsingen," sagte Prinz Albert. Sie liess sicherst ein wenig bitten, dann meinte sie, sie wollte das Früh-lingslied in b dur versuchen. „Ja, wenn es noch da wäre )denn alle Noten wären schon eingepackt für Claremont."Prinz Albert ging, es zu suchen, kam aber wieder, es seischon fortgepackt. „0, man kann's vielleicht wieder aus-packen," sagte ich. „Man muss nach Lady N. N. schicken,"erwiderte sie (ich verstand den Namen nicht). Da wurdegeklingelt und die Bedienten liefen und kamen verlegen wie-der, und dann ging die Königin selbst, und während sie fortwar, sagte mir der Prinz Albert: „Sie bittet Sie auch, diesGeschenk zum Andenken zu nehmen," und gab mir ein kleinesEtui mit einem schönen King, auf welchem V. lt. 1842 gra-virt steht, und dann kam die Königin wieder und sagte:„Lady N. N. ist fortgefahren und hat alle meine Sachen mit-genommen, — ich finde es doch höchst unschicklich." (Duglaubst nicht, wie mich das amüsirte). Nun sagte ich, siemöchte mich doch nicht den Zufall entgelten lassen und irgendwas Anderes nehmen, und nach einigen Berathnngen mit ihremManne sagte der: „Sie wird Ihnen etwas von Gluck vorsingen."Die Prinzess von Gotha war unterdess noch dazu gekommenund so gingen wir fünf durch die Corridors und Zimmer biszu dem Wohnzimmer der Königin, wo neben dem Klavier eingewaltig dickes Schaukelpferd stand und zwei grosse Vogel-bauer und Bilder an den Wänden und schön gebundene Bücherauf den Tischen und Noten auf dem Klavier. Die Herzoginvon Kent kam dazu, und während die sprachen, krame ichein wenig unter den Noten und finde mein allererstes Lieder-heft darunter. Da bat ich nun natürlich, sie möchte lieberwas daraus wählen, als den Gluck, und sie tliat es sehr freund-lich, und was wählte sie? „Schöner und schöner",f) sang esganz allerliebst rem, streng im Takt und recht nett im Vor-trag; nur wenn es nach „der Prosa Last und Müh" nach d
*) Eins der Lieder, welche unter Felix' Namen von seinerSchwester erschienen sind.