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2 (1880) 1835 - 1847
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Neapel bis Berlin.

und gesungen. Erst haben wir alle Charakterstärke , die wirbesassen, zusammengenommen, tun loszukommen, und nun tlmtes uns leid, dass wir fort sind, und wir wünschen, wir wärennoch dageblieben und wünschen uns zugleich nach Haus, umin die gewohnten, lieben Umgebungen zu kommen, dort nacli-zugeniessen und Euch mitgeniessen zu lassen. Nun genugRom! Was hilft es Euch und mir? Ihr kennt es nicht undich kann nicht dahin zurück. Wie lange, so sprechen wiruns, das Jahr der Trennung ist vorüber, aber auch ein Jahrdes Lebens, La vita fugge e non s'arresta uriora, unddas Leben ist mir nie lieber gewesen, als jetzt."

Brief und Tagebuch.

Neapel, lOten Juli 1840.

Wir sind vorgestern Abend spät von einer sechstägigenExkursion zurückgekommen, liebe Mutter, den Tag vorherhatten wir Deinen Brief vom 8ten mit den Details über denTod des Königs erhalten, die uns sehr interessirt haben. DasFaktum selbst hatten wir schon früher erfahren. Wir werdenManches verändert finden, möge es zum Guten sein.

Unsere Exkursion haben wir a la Student gemacht miteinem Nachtsack, einem Gott, einem Kleid, aber nicht einemPferd, sondern mit zahllosen Eseln, einigen Barken und ver-schiedenen sonstigen Fahr-, Eeit-, Geh- und Traggelegenheiten.Der erste Tag war der einzige abenteuerliche. Wir fuhrenMorgens bei stiller See auf einer vierrudrigen Barke von hierfort auf Capri los, das man gewöhnlich in vier Stundenerreicht. Mitten drin aber erhob sich Gegenwind, und nach-dem wir drei Stunden gefahren waren, erklärten die Schiffer,sie würden Capri nicht erreichen können. Wir entschlossenuns nun nach Sorrent zu gehn, wohin der Wind günstig stand,und segelten eine Stunde lang frisch darauf los, dann drehtesich der Wind und stand uns wieder entgegen, das Segelmusste eingezogen werden, und nun begann eine verdammteParthie! Die Ruderer kämpften mit den Wellen und kamennicht aus der Stelle, und um drei waren wir noch ziemlich