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2 (1880) 1835 - 1847
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Italien.

und in dieser liimmlisclien Luft, auf diesem reichen Bodenwächst weniger als in unseren Sandsteppen durch nördlichenFleiss und Industrie. Ich muss immer an die Spargel denken,die von Berlin aus trotz 20 Grad Kälte in alle Welt geschicktwerden; hier wo man der Natur nur ein wenig nachzuhelfenbrauchte, bekommt man im Winter gar keine essbaren Früchte,und wenige Gemüsearten, und die auch noch schlecht. Ach,was könnte aus dem Lande und auch aus den Menschen drinwerden, wenn Gott sich ihrer einmal erbarmen, und ihnen denMann schicken wollte, den sie brauchen. Es ist ein Thema,über das wir in müssigen Stunden politisiren, was aus derWelt geworden wäre, wenn Napoleon statt Frankreich, sichItalien unterworfen, sich dann darauf beschränkt und es vonGrund aus organisirt hätte. Ich glaube, Frankreich hätte sichselbst geholfen, und Italien wäre jetzt, was es früher war,das Paradies der Erde.

Familienbrief.

Den 2ästen Febr. Wir karnevaliren einstweilenhier lustig fort und das tolle Zeug amüsirt mich weit übermeine eigene Erwartung. Eine förmliche Beschreibung derSache kann ich Euch ersparen, denn die Mühe hat Götlie vormehr als 50 Jahren übernommen, und in den Grundzügen, wiein vielen einzelnen Masken ist es dasselbe geblieben, derHaupttag, Moccoletti, aber steht uns noch bevor. Wir habenes auf alle Weise versucht, auf drei verschiedenen Balkonsim Corso, zu Fuss und zu Wagen. Letztere Art ziehe ichdurchaus vor; denn nicht nur, dass man sich auf eine bequemeund sichere Weise mitten im Gewimmel bewegt und Alles gutübersehen kann, sondern der Hauptspass besteht eigentlich indem kleinen Kriege, den alles gegen die Wagen führt, unddie beiden Wagenreihen untereinander. Die verschiedenen An-griffsarten , mit Gips, kleinem und grossem Zuckerwerk, undBlumensträussen, letztere natürlich die feinste, werden gewöhn-lich auf entsprechende Weise erwidert, und Sebastian warneulich sehr ungehalten, dass ich eine Gipsladung mit einemBouquet erwiderte, da ich gerade nichts Anderes zur Hand