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2 (1880) 1835 - 1847
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München.

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maierei, das Steinliauen, das Holzschnitzen und das Mauernverstehn sie liier wie die Alten."

In München war die Bekanntschaft all der Künstler,Schwanthaler, Hess, Schnorr, Cornelius, Kaulbach, und derAnblick des regen, frischen Lebens unter ihnen interessant.In musikalischer Hinsicht war die Bekanntschaft mit DelphineHandley erfreulich, von der Felix in den Briefen aus Münchenschreibt; damals hiess sie Frl. Schaurotli. Hensel zeichneteviele interessante Portraits, und so war der Aufenthalt sehranregend und erfreulich.

Die nächsten Tage brachten den Anblick der erhabenstenGebirgsnatur, das Stilfser Joch, der höchste und grossartigstealler Alpenpässe wurde überschritten.

Fanny an ihre Mutter.

Bormio,

am Fuss des Stelvio lombardische Seite,27sten September 1839.

Heut vor einem Monat sind wir von Berlin abgereist,und heut haben wir unsern Zug über die höchste Alpenstrasseglücklich vollbracht. Wir haben eine herrliche viertägigeReise durch Tyrol gemacht, auf eine beispiellose Weise vomWetter begünstigt, welches die letzte Zeit in München kaltund regnerisch war, und uns während der Fahrt nur blauenHimmel und die klarste Sonne zeigte.

Mailand, den 30sten September. Dienstag den 24stenr eisten wir mit zweifelhaftem Wetter von München ab, dassich aber nach einigen leichten Regenschauern gänzlich auf-klärte. Wir gelangten bis an den Fuss der eigentlichen Ge-birge , durch schöne, interessante Gegenden fahrend. Denandern Morgen brachen wir mit Sonnenaufgang auf, der Mondstand der Sonne gegenüber, beide in vollkommenster Klarheitleuchtend, und das Erste, was wir beim Ausfahren erblickten,waren die Sclmeeberge des Tyrol, dem wir uns näherten.Nicht weit von der Grenze liegt Hohenschwangau, die durchden Kronprinzen von Baiern im ritterlichen Styl wieder auf-