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1836—1839.
Klavierstimmer liinaussehmeissen wollten? Der Kerl hat schonzwei Saiten abgestimmt (ohne meine) und es steht jetzt schonwenigstens zwei Töne zu tief. — Morgen weiter.
Sonnabend, 6ten Juli. Wie kannibalisch M. desMorgens nach dem Bade aussieht, das steht in keiner Welt-geschichte. Wie ein Menschenfresser, lieber einem braunenKattunrock trägt sie ihre beliebte Kasawoika, die Aermel mitzottigem Pelz durch den Gürtel gezogen, weil sie bis jetztuns immer dämit in die Milch gestippt hat, und ich es mirendlich als Gnade ausgebeten habe, dass sie sie feststeckensollte. Die zweite Gnade aber, die ich mir ausbat, ist mirnicht zu Tlieil geworden, nämlich, dass sie ihr Haar aufbindensollte, denn es gehört zu den Badegerechtigkeiten, die sie sichnicht nehmen lässt, wie ein zottiger Pudel oder ein unge-kämmter Kannibale damit herumzulaufen bis Mittag. Dazuschwarze Strümpfe, und ein rother Unterrock, der bei graziösenBewegungen zum Vorschein kommt. Den Nachmittags-Kaffeehaben wir gemeinschaftlich abgeschafft, unsrer Nasen wegen,an denen man ohne Schwefelhölzchen und Feuerzeug Lichtanzünden könnte. Verbrannt bin ich dabei, lieber Mann, eineCitrone ist eine Lilie gegen mich. -— Unsre heutige Fete istum ihre eigentliche Pointe gekommen, denn der gestrige Kantorhat das Instrument richtig in einen solchen Stand versetzt,dass es unmöglich ist, auch nur ein Lied dazu zu singen.Wir wollen nun unentmuthigt unser Heil bei einem Swine-münder Künstler versuchen, denn der gestrige war Miss-verstands halber aus einem nahen Dorfe."
Heringsdorf, 17ten Juli.
Dieselbe:
„— — Wir haben ein Paar recht hübsche Parthieengemacht; vorgestern fuhren wir nach Swinemünde und besahendie russische Fregatte. Ich hätte Dich dabei gewünscht, lieberMann. Es ist äusserst interessant und für Dich, der Du weder