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1836—1839.
die weise Mässigung gehabt hat, statt der Folianten, die erdoch gewiss hätte füllen können, die beiden dünnen Bändchenzn schreiben, die aber fast lauter Goldkörner enthalten.
Zum Schluss mnss ich noch eine Preisfrage aufstellen:Wie kann man von Richtung einer Zeit im Allgemeinen spre-chen, wenn gleichzeitig der Paulus und die Hugenotten auf-treten und Jeder sein Publikum findet! Ich, die ich mich anErsteren halte, finde jetzt meine besondere Freude daran, meinGedäclitniss anzustrengen, um die Solostücke, die mir nur inStimmen mitgegeben worden, zu vervollständigen. Wo esnicht ausreicht, mnss ich, bis gedruckte Hülfe erscheint, vondem Jleinigen dazuthun. Heut' versuchte ich das berühmteDuett der falschen Zeugen zu konstruiren, ohne andere An-leitung als elf Takte Pausen. Ich brachte aber nur acht zu-sammen. '■
Rebecka wurde zur Stärkuug ihrer Gesundheit nach Fran-zensbad geschickt; sie reiste Anfangs Juli ab, und zwar, daDirichlet seiner Vorlesungen wegen noch in Berlin zurück-gehalten wurde, mit ihrem Kind allem. Anfangs fühlte siesich in dem miserablen Nest, wo sie ausserdem schlechtesWetter hatte und von Schmerzen geplagt wurde, sehr unbe-haglich. Einige ihrer Briefe mögen hier folgen:
Leider! Franzensbad, den lOten Juli 36.
Motto: „Recht hübsch, aber ein Bisken langweilig."
—• — „Bitte, schreibt Üeissig, dann kann ich Euch dochals Neuestes melden, dass ich Eure Briefe bekommen habe.Nein! Welch ein Leben! On ne m'y attrappera plus. Der Arzt,der sehr aufmerksam ist, hat mir das Sprechen auf der Pro-menade verboten und die einsamen Gänge empfohlen, ich be-folge diese Warnung genau und vermeide alle liebenswürdigenBerliner. Sie mich aber — Gott sei's geklagt — nicht.Gestern Abend war bei mir grosse Assemblee, dass meine sechsStühle nicht hinreichten, um halb acht war der Rout zu Ende.Und der Miissiggang aller Anwesenden steckt an, noch habeich garnichts gethan, mich sogar noch nicht nach einem Flügel