Heise zum Musikfest.
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sikfest zuzureden, denn eigentlich liegt diese Grossmath garnicht in meinem schwarzen Charakter. Dirichlet empfiehlt sichund wünscht Ihre Bekanntschaft; unter uns gesagt, ich binüberzeugt, er hat ein Yorurtlieil gegen Sie, obgleich er nieetwas davon gesagt hat, da Sie hier eine der wenigen ge-heiligten Personen sind, über die erstens Alle einer Meinungsind, und gegen den Keiner erlaubt, was zu sagen. Aber erist ebenso ein Widerspruchsgeist wie wir Alle, so kommen,sehen und siegen Sie denn. Von Dr. S. habe ich nun wiedersoviel Vollkommenes von allen Seiten gehört, dass ich nichtumhin kann, ihn bis zu persönlicher Bekanntschaft recht un-ausstehlich zu finden."
In Frankfurt a. M. Ward Dorothea Schlegel besucht, anderen grosser Rüstigkeit im 72sten Jahr sich Alle erfreuten.Von Bingen aus wurde eine Parthie auf die Drusenburg ge-macht „und da nahm ich mir eigentlich vor", schreibt Fanny,„Dir, liebe M., die Gefühle zu beschreiben, die Du gehabt hättest,wenn ich Dich da aus der Tasche hätte ziehen und wie dasRheinpanorama auseinanderfalten können. Nachher aber wa-ren wir den ganzen Tag auf unsern eigenen oder fremden Esels-heincn (lache nur nicht höhnisch, ich habe mich so tapfergehalten, wie irgend ein Ritterfräulein) und Abends w r aren Wirhundemüde, dass ich keinen Humor mehr zu langen Beschrei-bungen auftreiben konnte; d'rum wisse nur trockenst, dasswir Prinz Friedricli's Rheinstein bestiegen haben, einen so hübschbestussten (lass' Dir von Wilhelm erklären, was das ist) Land-sitz, wie ihn nur je ein edler Raubritter gehabt haben kann,voller bunter Glasfenster (hätte ich nur eins für Wilhelm undRebecka ausheben können, sie sind nirgends für Geld zu ha-ben), eisernen Popanzen, Bechern, aus denen man nicht trinkt,Schwertern, die man nicht zieht, Stühlen, die man nicht besetzt,Kanonen (sehr anachronistisch), die man nicht löset; allerliebstanzusehen und grässlich zu bewohnen. Dann waren wir nochauf dem Niederwald und in Johannisberg." —
Von Köln schrieb Fanny einen sehr katzenjämmerlichenBrief an ihren Mann, in dem sie den ganzen Reise-Entsclilussbereut: sie war noch nie seit ihrer Verheirathung ohne ilui