Rückreise aus Italien.
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Fuss durchwanderte, und über Südwest-Deutschland. Die „Reise-briefe " behandeln diese Zeit ausführlich.
Aus Frankfurt schrieb er am Ilten November 1831, alser nacheinander die Verlobung von Rebecka und den Tod vonHenriette erfahren hatte, an Fanny:
„0 mein liebes Schwesterlein und Musiker!
Heut ist Dein Geburtstag und ich wollte Dir gratulirenund froh sein, da kamen Eure Briefe über Tante Jette, undmit der rechten Freude ist es nun wohl vorbei. Gestern kamdie Verlobungsnachricht, heute diese, es geht sonderbarhin und her. Ich will Dir eins von den neuen unbegreiflichrührenden Sebastian Bach'schen Orgelstiicken schenken, die ichhier eben kennen gelernt, sie passen zu heut .in ihrer reinen,weichen Feierlichkeit; es ist, als hörte man die Engel imHimmel singen.
Den 17ten. Ich wollte das Stück schreiben, als ich denBrief anfing, legte das Papier Abends zurecht, und als ichMorgens aufstand, war das ganze schon fertig geschrieben,Schelble war früher aufgestanden, hatte mich davon sprechenhören und war mir zuvorgekommen. An diesem kleinen Zug-kannst Du Dir mein übriges Leben mit ihm weiter ausmalen;er beschämt mich jeden Augenblick durch neue Güte, und vonseinem klaren Urtlieile lerne ich was. Wollte, Du könntestmein Leben hier einmal mit ansehn und mitleben, denn es wirdnoch lieber durch Philipp Veit, der einer der prächtigstenMenschen ist, die ich kennen gelernt habe, von einer Liebens-würdigkeit, Milde und doch Lebhaftigkeit, dass es eine Freudeist, und ein grosser Maler zugleich, Du solltest einmal seinneues Bild sehn. Wir sind meist zusammen, Abends wird incorpore Musik gemacht, neulich im Cäcilienverein gab Schelbleeinige Händel, einen Chor von Mozart, dann „Es ist der alteBund" von Bach, das himmlisch klang, das Credo aus dergrossen li-moll-Messe und einen Chor von mir.
Nun spiele diesen Choral mit Beckchen, so lange Ihr nochzusammen seid und denkt mein dabei. Wenn am Ende die
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