Druckschrift 
1 (1880) 1729 - 1835
Entstehung
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Leipziger Strasse No. 3.

Nach der Rückkehr trat Jeder wieder in seine gewohntenBeschäftigungen ein, die fieissige Arbeit nahm ihren Fortgang.In den nächsten Jahren entwickelte sich Felix' musikalischesTalent mit raschen Schritten und, mit dem semigen zusammen,das seiner Schwester Fanny. Die innige, neidlose Freund-schaft der beiden Geschwistersie sind wirklich eins fürdas andere eitel und stolz" sagt ihre Mutter einmal, bliebungetrübt bis zu ihrem Lebensende.Bis zu dem jetzigenZeitpunkt", schreibt Fanny 1822,besitze ich sein uneinge-schränktes Vertrauen. Ich habe sein Talent sich Schritt vorSchritt entwickeln sehen und selbst gewissermassen zu seinerAusbildung beigetragen. Er hat keinen musikalischen Rath-geber als mich, auch sendet er nie einen Gedanken auf'sPapier, ohne ihn mir vorher zur Prüfung vorgelegt zu haben.So habe ich seine Opern z. B. auswendig gewusst, noch eheeine Note aufgeschrieben war." Felix' Tliätigkeit warund blieb sein ganzes Leben hindurch eine rastlose, dennausser der wissenschaftlichen Ausbildung verwandte er auchaufs Zeichnen viel Zeit und Fleiss. Wenn auch seine Begabunghierin natürlich semer musikalischen weit nachstand, so brachteer es doch für einen Dilettanten recht weit und vervoll-kommnete sich namentlich in den späteren Lebensjahren sehr.Von der letzten Schweizerreise im Jahre 1847 brachte erAquarellen mit, deren sich kern Künstler hätte zu schämen