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1830 -1834.
Ihren voransclireitend, drückte symbolisch auf der Leinwandaus, was im Saal lebendig' vor sich ging'. Viele gute Musik-stücke wurden durch Fanny Heiisel zuerst in Berlin bekannt.Eine Aufführung im Jahr 1834 muss ganz besonders gut ge-wesen sein, sie schreibt darüber: „Ich habe im vorigen Monat(Juni) eine wunderschöne Fete gegeben: Iphigenie in Taurisvon der Decker, Bader und Mantius gesungen. Es war wirk-lich etwas so vollkommenes, wie man nicht leicht wiederhören wird, besonders Bader war hinreissend, aber alle dreitrieben sich einander so, und die drei schönen Stimmen bildeteneinen Strom von Klang, der mir unvergesslich bleiben wird.Auch alles Andere ging sehr gut und erfreulich. Es warengerade hundert Personen hier, unter Andern Dunsen, dem eseigentlich galt, mehrere Engländer, Lady Davy, B,adziwill'shatten sich gemeldet, konnten aber dann nicht kommen, etc.Alles war sehr schön und gelungen, noch schöner als Orpheusvoriges Jahr. — Den Sonntag drauf hatte ich Musik mitganzem Orchester aus der Königstadt und liess meine Ouver-türe spielen, die sich sehr gut ausnahm." — Als Scliluss dieserersten Ehejahre mag eine Stelle aus einem Brief Fanny's anihren Vater stelm, am Tauftage ihres Knaben geschrieben:
„ Ich kann einen so frohen und schönen Tag un-möglich beschliessen, ohne mich an Dich zu wenden, lieberVater, und Dir zu sagen, wie sehr wir Dich dabei vermissthaben; ja, da man bei solchen Veranlassungen mehr als sonstauf sein ganzes Leben zurückgeführt wird, so kann ich nichtumhin, Euch, denn dieser Brief ist eigentlich für Mutter mit-gemeint, wieder einmal, und wohl nicht zum letzten Mal inmeinem Leben, von der Stufe aus, auf der ich stehe, zu dan-ken, dass Ihr mich hierher geführt habt, Euch zu danken fürmein Leben, für meine Erziehung und für meinen Mann, undEuch zu danken, dass Ihr gut gewesen seid, weil guter ElternSegen auf den Kindern ruht, und ich mich in jeder Beziehungso glücklich fühle, dass ich wirklich nichts als Fortdauer zuwünschen weiss. Bei allem Glück habe ich besonders das, esso recht zu wissen und zu empfinden, und es ist doch wohlder nöthige Schlussstein." —