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1 (1880) 1729 - 1835
Entstehung
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Das Liederspiel: Die Heimkehr.

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Der Text war von Klingemann. Ganz besonders machte Henselin seiner Kolle als Schulze Furore, für den, da er absolut un-musikalisch war, Felix ein Musikstück auf einen Ton kom-ponirt hatte. Mantius gab den Sohn, Devrient den Kauz,ßebecka die Lisbeth, Wilhelm und Fanny die Schulzen. Eswar ein in seiner Art einziges Fest und Alles ging vortrefflichund sehr nach Wunsch.

Nicht dasselbe kann man von dem italiänischen Projektsagen: Es scheiterte vollständig an dem entschiedenen Wider-spruch der Mutter Lea, die keine grosse Reisefreundin warund sich in dem schönen Haus und Garten viel zu behaglichfühlte, um es ohne zwingenden Grund zu verlassen. Dass dasAufgeben des lockenden Plans, der wirklich geeignet genugwar, den Kopf zu verdrehen, nicht ohne viel Herzbrechen ab-ging, versteht sich; es kam dazu, dass im März Rebecka zuerst,dann Felix und Paul die Masern bekamen, um diesen Winterso voll petites misires de Ja vie prive'e zu machen, wie sobaldkeiner in der Mendelssohnschen Familie gewesen war.

Im Sommer 1830 wurde Hensel's ein ungemein schwäch-licher Knabe*) zwei Monat vor der Zeit geboren. An derLebensfähigkeit dieses Kindes wurde lange gezweifelt und nurdie sorgfältigste Pflege konnte es erhalten. Dass dies Ereig-niss von bestimmendem Einfluss auf das Leben und die Plänedes Henselschen Paares wurde, versteht sich. Vor allen Dingenwurden damit alle italiänischen Reise-Ideen auf Jahre hinausvertagt. Das war in einer Beziehung gewiss ein Glück: esschied damit ein Moment der Unruhe und Ungewissheit ausihrem Leben, was sich in Fanny's Tagebuch aus dem erstenEhejahr recht deutlich erkennen lässt; und es ergab sich dafürdie Nothwendigkeit, feste Pläne für das heimathliche, häuslicheLeben zu entwerfen, welches sie sich gar behaglich und erfreu-lich zurechtzimmerten. Abraham hatte im Anscliluss an denGartensaal ein Atelier bauen und zweckmässig einrichten lassen,was für Hensel den unschätzbaren Vortheil hatte, dass er nicht,wie die meisten Maler, genöthigt war, seine Arbeit ausser dem

*) Der Verfasser dieses Buches.