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1 (1880) 1729 - 1835
Entstehung
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Zelter und Felix.

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meinem Beifall. Gleich nacli dem Concert reiste er ah undempfing noch heim Einsteigen in den Wagen von einem hübschenMädchen einen Blumenstrauss.Eine Fürstin (so schreibt Leaan Hensel in Rom), deren Gemahl fanatico per la musica ist,lud sie dringend ein, mehrere Tage auf ihrer Herrschaft zuzu-bringen und im Falle das nicht möglich sei, ihr etwas von FelixensKomposition zu leihen, die sie mit eigenen hohen Händen ko-piren wolle. Sie kennen den Illiberalismus meines Liberalenzu genau, um nicht zu ahnen, dass solche Hofpartliie nichtsfür seinen freien Geist sei."

Am 3. Februar 1824, an welchem Tage Felix 15 Jahr altwurde, war die erste Orchesterprobe seiner Oper:die beidenNeffen", zu der der später bekannte Arzt Caspar den Textgeschrieben hatte. Zelter benutzte diese Gelegenheit zu einerkleinen, für ihn charakteristischen Feier. Als nach der Probebeim Abendessen einer der mitsingenden Dilettanten Felix' Ge-sundheit ausbrachte, nahm Zelter diesen bei der Hand undstellte ihn vor die Gesellschaft mit den Worten:Mein lieberSohn, von heut ab bist Du kein Junge mehr, von heute anbist Du Gesell. Ich mache Dich zum Gesellen im NamenMozart's, im Namen Haydn's und im Namen des alten Bach." Dann fasste er den Knaben in seine Arme und drückte undküsste ihn herzlich. Die Gesellensprechung Mendelssohn's wurdedann noch durch Zelter'sche Lieder und Tafellieder froh ge-feiert. Die Oper wurde im Elternhause mit Beifall aufgeführt,indess blieb sie doch nur ein Uebungswerk, wurde als solcheszurückgelegt und Felix machte sich sofort an die Compositumeiner zweiten:die Hochzeit des Camacho", die, weit umfassen-der angelegt, die bekannte Episode aus dem Don Quixote be-handelt und deren Schicksal wir später kennen lernen werden.Im Jahre 1825 trat ein Ereigniss ein, das auf die Ent-wickelung der Kinder, auf die ganze Gestaltung des Lebensder Familie auf Generationen hinaus vom bestimmendsten Ein-fluss werden sollte und das auch deshalb zur Ueberschrift diesesKapitels gewählt wurde: Abraham kaufte das schöne Grund-stück Leipziger Strasse No. 3. In diesem wundervollen Hauseund Garten verlebten Abraham und Lea den Rest ihres Lebens,