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nommen, in Gegenwart vieler Grafen, darunter Friedrich vonZollern, und Herren in feierlicher Verhandlung bestätigt wurde.
Nun steht es, wohl in Folge des zufälligen Umstandes, daß,so viel bekannt, keine diesfalsige Urkunde sich erhalten hat, beinahefünfzig Jahre an, bis man wieder einem Dynasten von Winzelnbegegnet, denn erst 1140 wird obgenannter Hugo aus Anlaßeiner Schenkung an St. Georgen genannt, und nach diesem wirderst 1192 und 1194 wieder einer derselben und zwar immer nochmit dem bei ihnen heimischen Namen L. in Urkunden des BischofsDiethelm von Constanz nach Graf Burkhard von Zollern,Graf Gotfried von Rohrdorf und vor Diethelm vonTockenburg zu Constanz als Zeuge urkundlich aufgeführt.1195 erwähnt denselben als solchen in für uns besonders interes-santer Weise eine zu Ravensburg von deni SchwabenherzogKonrad, dem Staufer, in dem angegebenen Jahre ausgestellteUrkunde: er, der »äomiuus Uunäoläus äs Wiucsluv,«wird nämlich nach Graf Friedrich von Hohenberg (Zol-lern) und vor Graf Friedrich von Zollern aufgeführt.Das Jahr darnach wird „Landolf von Winzinlo n", offen-bar der eben Genannte, in einer von Kaiser Heinrich VI, demStaufer, zu Ladenbnrg ausgestellten Urkunde unmittelbar nachGraf Friedrich von Zollern, und in einer andern, Ange-legenheiten des Klosters Salem (S a lm an ns w eil er inOberschwaben) betreffend, als Zeuge genannt. Um die gleiche Zeitvermittelte derselbe, ein »vir uodilis«, die Uebergabe eines Gutsan genanntes Gotteshaus.
Nun aber weisen die auf uns gekommenen Urkunden erst nacheinem Zeitraum von beiläufig fünfzig Jahren wieder Herren vonWinzeln nach, welche aber, wie es scheint, nicht mehr in nähererBeziehung zu der alten Heimat standen, dagegen meist in Ange-legenheiten der Deutschordens-Commende zu Beuggen (am RheinGr. Bad. A. Säckingen), in welche um die Mitte des 13. Jahrh.auch Glieder des Geschlechts eintraten^), genannt werden.
Von diesen Freiherren v. W. sei hier wenigstens jener Hugoerwähnt, welcher 1247 der soeben genannten Commende einen Hof
5) Mone, Zeitschrist für die Geschichte des Oberrheins 28, S. 102, s.