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Der Urstamm der Hohenzollern und seine Verzeigungen
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zugleich zum Erbbegräbnis ihres Hauses bestimmten, und in dem sie,ihre Söhne und Enkel die letzte Ruhestätte fanden. Dies veranlassteum 1080 wohl Hezilo (Hermann II.), LandoldS und der Bertha Ur-enkel, an der Stelle des Bethauses ein Klösterlein zu erbauen/fürwelchen Plan er noch zwei andere Herren gewann, von denen der eineHesso, der andere Konrad hieß, und die er auch als große Verehrer desHeiligen kannte. Zur Ausführung desselben wandte er sich an denAbt Wilhelm von Hirschau, den berühmten Reformator vielerKlöster. Der fand aber, wie es scheint, nach persönlicher Besich-tigung den Ort nicht für passend und schlug den Platz vor, wodas heutige Städtchen St. Georgen nicht weit von Donaueschingensteht. Ihm, dem Hauptverfechter der Gregorianischen Grundsätze,schien diese Gegend, welche zum Bistum Constanz gehörte,dessen Bischof Ekkehard sein Gesinnungsgenosse war, ge-eigneter. Grund und Boden umher gehörte wenigstens zur HälfteHezilo, die andere obgenanntem Hesso. Die päpstliche Gut-heißung von Hezilo's Plan, in Wald das Klösterlein zu bauen,war zwar bereits eingeholt, Wilhelm erwirkte aber, indem ereinen Mönch seines Klosters an den Papst sandte, unschwer dessenZustimmung auch fiir den Klosterbau auf dem von ihm vorge-schlagenen hochgelegenen und menschenleeren, rund um mit dichtemWald bedeckten Platze. Dahin begab sich nun 1084 zunächstHesso mit Konrad und fingen, mit Rat und That von einigenMönchen, die Wilhelin gesandt hatte, unterstützt, an, den Platzauszuroden, Hütten und eine Kapelle zu bauen. Und am 24. Juni1085 war die vorläufig aus Holz aufgerichtete Kapelle soweit fertig,daß sie durch Bischof Gebhard von Constanz, den Brudervon BertoldII. von Zähring en, geweiht werden konnte. Understerer sprach derselben auch alle Zehnten zu, welche die umliegende,damals rauhe und unbewohnte Gegend künftig abwerfen würde.

Ungefähr am 13. Januar des folgenden Jahres erschien auchHezilo mit seinem Sohn Hermann, den meisten ihrer Ritter so-wie dem Grafen Manegold von Altshansen (dem Eritgau),der sich auch für den in Wald beabsichtigten Klosterbau warm in-teressirt hatte, auf dem Platze des begonnenen Klosterbau's undbekräftigte vor dem gleichfalls anwesenden Bischof von Constanzund Abt von Hirschau seine Zustimmung zur Uebertragung des