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wie das, welches den Burghof umgibt. Hoch oben in jener und deranstoßenden Schmalseite gegen Norden befinden sich jetzt wenigeviereckige und breite Fensteröffnungen, welche im ältesten Bau abersicherlich rundbogig und schmal waren. Aus der Nordseite sindgleichfalls in bedeutender Höhe zwei Tragsteine sichtbar, welche wohlauf einen ehmaligen schmalen Balkon (eine „Line") hindeuten.Dieses Hauptgebäude ist nur soweit erhalten, als das feste Mauer-werk reicht, war ehedem ohne Zweifel höher und alsdann ausFachwerk von Holz hergestellt, darum dieser Teil bei einem Brandezerstört worden. Unter dein ganzen Gebäude zieht sich ein ge-wölbter Keller hin, welcher von den Hofbesitzern noch als solcherbenützt wird.
Die in vorstehendein Umriß beschriebene Burg steht aber nicht, wieman sonst angegeben, aus einem Hügel über dem Thal des Beuten-bachs (s. unten), sondern auf gleichem Plan mit dem unmittelbarwestlich sich anschließenden Wäscherhof, nämlich auf dem Plateau,welches sich von Wäschenbeuren nördlich, westlich und östlich aus-breitet, zwar nahe der Stelle, wo sich dasselbe östlich und nördlichvom Wäscherhof zu dem Thale des Beutenbachs'Z und dem einesganz nahen linken Zuflusses hinabsenkt.
Diese Lage der Burg machte es nötig, daß sie auf allen Seitendurch einen eingeschnittenen tiefen Graben von dem anstoßendenTerrain getrennt wurde, wodurch sich denn zugleich das Materialzu dem um denselben herum führenden Wall ergab, und es scheint soals ob die kleine Burg auf einein Hügel stünde, auf dessen Randsich die hohen festen Mauern der drei äußeren Seiten des Haupt-gebäudes und Burghofes erheben. An manchen Punkten dernächsten Umgebung der Burg hat es den Anschein, es habe nochein zweiter, äußerer Graben bestanden. Der innere samt dem ihnumgebenden Wall ist auf der nördlichen, westlichen und südlichenSeite noch sehr deutlich zu erkennen, aus der östlichen aber sindbeide ganz verschwunden, da sich hier ein ziemlich großer teilweisemit Bäumen besetzter ebener Platz befindet. Sicherlich aber warinsbesondere diese Seite, in welcher heute noch der Eingang zumBurghof liegt, durch einen vorgelegten Graben geschützt, wie sich
H Dieser fließt nicht weit oberhalb Lorch in die Rems.