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demselben zu 1079 den Titel »oomeg« (Graf) gibt, es sich alsonur noch darum handelt auszumitteln, wo dessen Grafschaft gelegenwar oder welchen Gau dieselbe umfaßt hat. Mai: hat bis dahermeist die Gegend an der Wies lauf (mündet oberhalb Schorn-dorf in die Rems) und der oberen Leine (fließt bei Abtsgmündin den Kocher) dafür ausgegeben und derselben den Namen Nibel-gan*) beigelegt. Fr. L. B anm ann hat dagegen in seinen Grafschaftenim wnrtembergischen Schwaben S. 93 ff. überzeugend nachgewiesen,daß die Ahnen des hohenstaufischen Hauses, ehe dieses (1079)die Herzogswürde über Schwaben erlangt, zumeist das Grafenamtim Drachgan ^) bekleidet haben. Dieser verbreitete sich nämlichnach B a um ann zu beiden Seiten der Rems von ihrem Ursprung beiEssingen bis Schorndorf und zwar in größerer Ausdehnung nörd-lich von derselben über das ganze Gebiet der Leine (Nebenfluß desKochers), südlich in einem schmäleren Streifen, so daß Wäschen-beuren noch im Drachgau, der Staufen aber schon im Filzgau,indes hart an der Grenze zwischen beiden gelegen. Da nun abergerade in diesen Gegenden die Grafen von Wirtenberg un-zweifelhaft die Rechtsnachfolger der Staufer gewesen, so muß dieGrafschaft der letzteren sich auch über dieselben verbreitet haben.In der That hatten die Grafen von Wirtenberg in einigen daringelegenen Ortschaften, welche sicherlich hohenstaufisch gewesen, wieWaldhauseu, Lorch *^), Schorndorf, verhältnismäßig schonfrühe (1253, 1255, 1262) Besitzungen und Rechte.
u Und nicht ganz mit Unrecht (s. Anm. 238); ein zweiter Nibelgau um-faßte den südöstlichen Teil von Württemberg.
**) Dr. Buck meint in seinem Flur- und Ortsnamen-Buch, im ersten Teildieses Gaunamens stecke das keltische clraA-sxina sDorn an Rosen und anderenGewächsen), wonach Drachgau — Schlehengau bedeuten könnte, was zu demrauhen Klima der meist waldreichen Gegend allerdings passen würde.
***) Über dieses Kloster die Vogtei.