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Der Urstamm der Hohenzollern und seine Verzeigungen
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Um dieselbe Zeit (1007) gründete Heinrich ein neues Bis-tum in Franken, indem er demselben in erster Linie sein herrlichesErbgut Bamberg, wo dasselbe seinen Hauptsitz aufschlug, schenkte,auch sonst mit Grundbesitz und oberherrlichen Rechten sehr reichausstattete. Insbesondere unterstellte er demselben auch eine An-zahl von in verschiedenen Gegenden Deutschlands gelegenen Klösternund schuf so für dasselbe „gleichsam einen weithin durch das Reichsich erstreckenden geistlichen Vasallenhof". Zu denselben gehörteeben auch Stein am Rhein, als dessen von dem Bistum Bam-berg gesetzte Vögte bald nach der Mitte des 11. Jahrh. HerzogBertold der Bärtige von Zähringen und später dessen EnkelHerzog Konrad (st 1152) vorkommen ^°). Es hat aber allenAnschein, Heinrich habe von dem Hadewigscheu Erbe dem Kl.Stein nicht so viel zugewendet, als dem Bistum Bambergs),wie denn die Pfalzgrafen von Tübingen, die Grafen vonHohenberg zollerischen Geblüts und die von Fürstenbergim 13. Jahrh. und zum Teil noch später in den heutigen Würt.Ober-Ämtern Freu den st adt, Nagold und Horb, also inder alten Bertoldsbar gelegene namhafte Besitzungen vondemselben zu Lehen trugen^).

Auch die Burg Hohentwiel wurde höchstwahrscheinlichvonK. Heinrich II. an das Bistum Bamberg gegeben, welchesdas Haus der Herzoge von Zähringen, dem, wie bereits bemerkt,die Vogtei über das Kloster Stein zustand, damit belehnte^).Diese Hingabe an Bamberg hatte die Folge, daß die Burg H.nicht reichsunmittelbar geworden. Dieselbe, welche noch 1186 Zäh-riugisch gewesen zu sein scheint, wechselte in späteren Zeiten oftihre Herren, bis sie im Jahr 1536 an das HauS Württem-berg kam, welches noch heute im Besitz davon und der dazu ge-hörigen kl. Domäne ist. Die ehedem für uneinnehmbar gehalteneFeste aber ist, nachdem sie, allerdings halb verfallen, im Mai1800 an den berüchtigten französischen General Vuväamms über-geben, von den Franzosen perfiderweise nachher total zerstörtworden.