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Der Urstamm der Hohenzollern und seine Verzeigungen
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Mit einer ganzen Reihe von zum Nachlaß der Hadem iggehörigen Besitzungen werden mir aus Anlaß der Stiftung desBistums Bamberg durch König Heinrich II., den Neffen undnachmaligen Erben derselben, bekannt (f. unten). Dieselben lagenin folgenden Ortschaften: Arlen (an der Aach, Bad. Bez.-A. Ra-tolfszell), Hilzingen (Bad. Bez.-A. Blumenfeld), beide in derNähe von Hohentwiel; Niedheim, ehedem Filial von Eb-ringen bei Hilzingen, Honstetten im Hegau (Bad. Bez.-A.Engen), Schmanningen bei Stnhlingen^), Etzwihl an derAlb, Burg in der Nähe des letzteren, die letztgenannten dreiim Albgau, Jfflingen (K. W. O.A Freudenstadt), Nagold,K. W. O.A. Stadt, Effringen, Nothfelden, Sindelstetten(abgegangen bei Eg en h ausen), letztere drei Orte im K. W. O.A.Nagold und mit dem Hauptort in der alten Bertholdsbar ge-legen, Epsendorfs) (K. W. O.A. Oberndorf), Fischin-gen am Neckar, nicht weit von Sulz und Horb^°).

Die Erben der Hadewig.

Als Erbe derselben tritt uns zunächst entgegen König Otto III.,der schöne und reichbegabte Kaisersprößling des sächsischen Hauses,welcher wegen seiner für die damalige Zeit seltenen hohen klassi-schen Bildung, welche er durch die Fürsorge seiner uns als HerzogBurkardsII. Nichte längst bekannten Großmutter Adelheidund Mutter Theophano namentlich als Schicker des gelehrtenBischofs Gerbert von Rheims erhalten, schon in seinenjungen Jahren das „Wunder der Welt" genannt wurde.Man findet denselben nämlich für's Erste schon am Schluß desJahres 994, also bald nach der Hadewig Tode, im Besitz desKlosters Waldkirch (s. oben), welches mit anderem ihm schonzu Burkards II. und dessen Ehegemahls Lebzeiten als Erbeverschrieben worden. Von diesen erbte Otto III. auch das obigeNußbach in der Orten au, welches er deren Wunsche gemäßgenanntem Kloster schenkte

Nicht weit davon Schleitheim, welches wir oben ausdrücklich alsLeibgeding der Hadewig kennen gelernt haben.

**) Scheint also von Hadewig nicht ganz an das Kloster Peters-hausen geschenkt worden zu sein (s. oben).