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sie viel leichter kommen könnten, sie sollten darum heimkehren,wenn aber ein sicherer Bote von ihm ihnen die Ankunft des Kaisersin Erstem gemeldet haben werde, sich unverweilt dahin auf denWeg machen. Darauf traten die Gesandten im festen Vertrauen,der Herzog spreche wohlmeinend die Wahrheit, die Rückreise nachA. an. Nicht lange stand es an, so erschien dort der versprocheneBote des Herzogs, worauf sie sogleich wieder aufbrachen. Als sienun in der Nähe von Baden eingetroffen waren, kam ihnen einzweiter Bote des Herzogs mit der Nachricht entgegen, Heinrich,des verstorbenen Herzogs Heinrich von Baiern Neffe, also auchein Anverwandter des Kaisers, seie von diesem zum Bischof vonAugsburg bestimmt, werde ihnen auch bald entgegenkommen.Darauf trat die Gesandtschaft sofort die Rückreise an ^). Dervom Kaiser Eingesetzte saß auch von 973 bis 982 auf dem Bischofs-stuhl von Augsburg.
Es ist dies die letzte und zwar nicht rühmliche Handlung,welche wir von Burkard zu berichten haben. Indem sich derselbe,eben krank gelegen und noch dazu altersschwach, also bei demRänkespiel beteiligte, welches seine intrigante Schwiegermutter,die Herzogin Judith von Baiern, angesponnen, um einen ihrerSippen zum Bischof von Augsburg zu erheben, ist er ohne Zweifelden Eingebungen seiner energischen Gemahlin gefolgt.
Nicht lange darnach, am 11. oder 12. November 973, inwelchem Jahr (7. Mai) ihm der große Kaiser Otto I. im Todevorangegangen war, starb Burkard II. und wurde in dem von ihmso reich bedachten Kloster Reichenau und zwar in der dortigenSt. Erasmus-Kapelle beigesetzt ^).
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