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von Hofreisen und allen sonstigen Reichs- und Kriegslasten ertei-len, welches Gesuch mit Rat und Zustimmung der anwesendenFürsten auch gewährt wurde, jedoch nur unter der Bedingung, daß derAbt nach erfolgter Aufforderung zwei gute Jagdhunde von derselbenFarbe an den kaiserlichen Hof nach Ulm oder Augsburg zuliefern und dem Herzog Burkard von Alamannien und dessenNachfolgern für Uebernahme der von dem Kloster bis daher ge-leisteten Reichsdienste und Lasten näher bezeichnete Ortschaften*)des Klosterguts als Lehen zu überlassen habe"°).
Als der eben erwähnte Bischof Ulrich von Augsburg,welcher ein Verwandter unseres Herzogs war und durch dessenVerwendung bei K. Heinrich I> den Bischofshut erlangt (s. obenS. 137), am 4. Juli des Jahres 973 das Zeitliche gesegnet hatte,war es wiederum Burkard, durch dessen Einfluß und Ränkemitunter abermals ein Anverwandter von ihm bez. seiner GemahlinHadewig, der gleichnamige Neffe des Herzogs Heinrich I.von Baiern, von K. Otto II. auf den Stuhl von Augsburg er-hoben worden. Und zwar war der Hergang folgender: Nach demAbscheiden Bischof U lrichs machten sich etliche Kleriker von Augs-burg mit dein Vogt und einigen Rittern des Bistums auf denWeg, um dem Kaiser den Bischofsstab des Dahingeschiedenen zubringen und um Einsetzung ihres Kandidaten, des Abts Wernhervon Fulda, zu bitten. Die Gesandtschaft vermutete, wie esscheint, den Kaiser in Wor m s. Als sie daselbst angekommen undsich in das Kloster des hl. Cyriakus begeben hatte, traf sie dortkrank liegend den Herzog Burkard mit seinem Ehegemahl Ha-dem ig. Nachdem die Gesandten ihm den Zweck ihrer Reise mit-geteilt hatten, sprach er schlau also zu ihnen: Der Kaiser (Otto II.)weile gerade an den äußersten Grenzen des Reichs, die Reise da-hin wäre aber für sie sehr beschwerlich und gefahrvoll; bald werdederselbe indes in Er st ein iui Elsaß einen Reichstag halten, wohin
u Am ad in gen, Pfarrdorf, Ldgrcht. Ottenbeuren mit 90 Familien;Trnnkelsberg, Patrim. Herrschaft mit 112 Familien; Dittmars-hausen, Ldg. Grönenbach mit 70 Familien; Dieters Hofen, Pfarrdorf,Ldg. Jllertissen mit 41 Familien; Schweighausen, Ldg. Ottenbeurenmit 45 Familien; Waal, Marktflecken, dem Grafen Schenk von Castell ge-hörig, mit 190 Familien.