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Der Urstamm der Hohenzollern und seine Verzeigungen
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lichen Lobrede auf Gr. Luitold, derselbe sei nie vermählt ge-wesen, habe auch nie eine Frau berührt ^), wohl eine Angabe, dieso wenig zuverläßig ist, daß ihr kein Wert beigelegt werden kann.

Verehrte doch Bertold in Luitold und dessen Bruder K uno ,

insbesondere in ersterem die Hauptstifter und größten Wohlthäterseines Klosters, sowie die entschiedensten und trenesten Anhängerdes Papsttums, im Gegensatz zu zwei andern Brüdern derselben ^°),welche Anhänger des K. Heinrich IV. waren, und von denenBertold sagt, sie seien dem Teufel nachgegangen und hättenvor dem siebenköpfigen Tier ans dem Abgrunde ihr Haupt ge-beugt. Luitold kann ganz wohl früher vermählt gewesen sein,und, was auch sonst geschehen, seine Familie in der Welt zurückgelassen haben, da er als ganz gebrechlicher, fast völlig gelähmterGreis 1092 ein höchst bescheidenes Häuschen bei dem KlosterZwiefalten bezog, kurz vor seinem Tode sogar Mönch wurde, alswelcher er, fast ganz mittellos ^), 1098 starb. Adelheid aberwar, als sie sich 1120 zu Gunsten v. Hugeshofen an den PapstCalixtus II. wandte, längst Witwe.

Zu den Nachkommen des Grafen Werner v. Ortenberg,welche auch nach HUrningen (Hur min gen) genannt wurden >

(s. unten), mag auch gehört haben und ist alsdann der Zeit nachhier einzureihen jener Straßburger Domherr und Probst Bur-kard von Hnrninge n ^) vom Schluß des 11. Jahrh., dessenTaufname, der im Hause der ältesten Zolleru heimisch war, ganzgut zu einer Verwandtschast zwischen diesen und dem Hause Or-tenberg-H Urningen stimmt.

Ganz besonderes Interesse für uns hat jener Ulrich, derobgenannte Schirmvorgt des Klosters Hugeshofen, mit dessenHand und Willen es geschehen, da seine Schwester Junta (Ju-

5) Fürstenbergisches Urkunden-Buch I. S. 24. Die Geschichte des HausesFürstenberg nimmt, auf Bertolds Angabe sich stützend, diese Heirat Luitoldsnicht an.

**) Sterbend bat er den Abt, er möchte die sieben Schaffelle, welche ernoch besitze, seinen zwei Dienern schenken, die ihn in einem Lehnstuhle herum-getragen haben.

In dem ältesten Verzeichnis derselben wird er aber blos als B u r-kard aufgeführt, den Beisatz v. H. hat ein anderes bei Lramäiäivr osuvrssiusciibos Bd. ll. S. 362.