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denn auch gleich dem wahren Besitzer der also überkommenenHerrschaft, die ihm als Landgrafen des Ober-Elsaßes sehr gutgelegen war, handeln, indem er im Jahr 1259 dem KlosterHngeshofen (s. sogleich unten), dessen Schirmvogtei er ver-waltete, den Fronhof von Scher meiler, mit welchem dasPatronat der dortigen Kirche verbunden war, schenkte und 1265auf der Burg Ortenberg in Sachen eines seiner Diener undder Stadt Straßburg eine Urkunde ausstellte Nachdem aberK. Rudolf gestorben, auch dessen hohenbergische Gemahlin langsttot war, forderte Graf Albert, der letzteren Bruder, die obge-nannten zwei Burgen mit der dazu gehörigen Herrschaft vomHause Habsburg-Östreich wieder zurück *), und König Adolf vomHause Nassau sprach ihm 1293 solche auch zu, nachdem Orten-berg auf des Königs Befehl von dem elsäßischen Landvogt demBischof von Straß bürg mit Waffengewalt abgenommen wor-den 6°). Später kamen aber beide Burgen, man weiß indes nichtsnäheres darüber, wieder an Habsburg-Ostreich, wie aus Anm. 63hervorgeht.
So findet man denn die hohenbergfiche Linie des HausesZollern, welche wir bereits als Erbin des im 3. Viertel des12. Jahrh. erloschenen Haigerlocher Zweigs, dessen Stifter jenerzollerische Ahn WezelI. (f 1061) gewesen, kennen gelernt, auchim Besitz von Burg und Herrschaft Ortenberg im Elsaß.
Steigen wir nun, um den vorzollerischen Besitzer derselbenaufzufinden, über genanntes Jahx und bis zum Anfang von dessenJahrh. hinaus, so begegnen wir als solchem einem Grafen Werner,welcher darnach benannt wurde ^), dessen Haus, wie wir untensehen werden, aber auch in dem Landstrich zwischen Haigerlochund Rotenburg Grafenrechte und einen Burgsitz hatte, nachwelchem es später gleichfalls benannt wurde ^).
Hat wohl Albert das in Geld festgesetzte und versprochene Heiratsgutseiner Schwester, für welches dieselben Rudolf verpfändet worden waren,dessen Erben in Bar bezahlt?
Indes, soviel bekannt, erstmals in einer Urkunde dos K. Friedrich I.vom Jahr 1162, in anderen Urkunden von 1120 und 113S wird er einfachoowss IV. genannt.
5**) Irrig wurde derselbe bis daher von Manchen für einen Ahn derSchn> id, die älteste Geschichte der Hohenzollern. I. 5