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Die freien Herrn und Grafen von Zimmern : Beiträge zur Rechtsgeschichte nach der Zimmerischen Chronik
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münz, sambt noch einem 1000 fl., so von herrüehrn, vermög und inhalt der darüber vffgerichten heürathsnotel zuerechter ehesteür vndt heürathgueth geben, auch zue demselbenvnsserm gemahl nach vnsserem herkhommen ehrlich vndt wohlabgeferttigt, dess alles benanten vnsserem lieben herren vndt ge-mahl vndt vnss wohl benüegt, also haben wür vnss gegen ge-meltem vnsserem lieben brueder graff Wilhelmen, seinen erbenvndt nachkhommen, alldieweill ehlich mannsgeburt dess stammensder graffen vndt herren zue Zimbern verhanden seind, verziggethon, verziechen vnss auch in crafft diss briefss vndt sonderlichauch mit gunst, wissen vndt willen obgenandts vnssers herrenvndt gemahls aller Zimbrischen güetter sambt derselben Schlösser,stätt, landt vndt leüt, mit allen ihren zuegehörungen, die der vor-genant vnsser brueder iezo hat oder er vndt seine erben khünfftig-lichen vberkhommen mögen, lechens oder aigens, ligendts vndtvahreiits, auch alles andern vnssers vätterlichen, muetterlichen,bruederlichen, schwesterlichen, vetterlichen erbtheils, anfähle vndtaller sippschafft von Zimberen herruehrend, ( wie in der vorigenUrkunde), gar nichts vssgenommen, geloben vndt versprechenbey vnssern frewlichen ehren, threwen vndt bey vnsserm aydt, denwür darumb vff dem hayligen euangelio zue gott vndt den heyligengeschwohren haben, dass wür, vnssere erben vndt nachkhommen

darzue oder daran kheinerley gerechtigkheith, vorderung oder

ansprach haben oder fürnemmen sollend oder wollend, ( wie

vorher ) alles dieweil in leben seind mannsstammen der graff

vndt herren zue Zimbern, ehlichen gebohren. Wür verzeichenauch vnss wissentlich vndt mit verstendlicher, genuegsamervnderrichtung, ewiglich vndt vnwiderruefflich, aller vndt iederfreyheithen vnd Privilegien ( wie vorher) vndt sonders, dievnnss vnd frewlichen geschlecht von päbsten, kaysseren, königen,concilien oder von gemeinen rechten geben seind oder gebenwerden möchten, vndt besonder der freyheith von hochlöbl. ge-dachtnuss kaysser Adriam vndt ander röm. kaysseren vndt königenfrewlichen geschlecht gegeben oder gesetzt vndt insonderheith demrechten, so verbüethen, khünfftig erb zu uerzeichen oder begebenvndt allem anderem, wass hierwider sein oder thuen möcht (u.s.w.bis »gebrauchen« wie in der vorstehenden Urkunde). Ob sichaber auch begeben, daz in khiinftigen zeithen dess stammens vndtnammens der graffen vndt herren zue Zimbern, im ehelichen standtgezehlt, nit mehr verhanden (daz gott lang verhieth), so solt alls-dann vnss vndt vnsser erben vnsser gerechtigkheithen solchs ehe-gemelten erbs auch vorbehalten vndt wür alsdann vnverzügensein. Vndt dess zue wahrem vrkhundt so haben wür vnss mitaigenen handen vnderschriben vnd mit Fleiss vndt ernst gebettenvndt erbetten die edlen herren Vlrichen graffen zue Helffen-