Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
41
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13. Jahrhundert.

St. Georgcn-Kloster erkauften Hof (auria) auf. Dann heist es:I^umliertus Lamas üo (lolialion, 'stillei-iou8 üo Xppolcln, Uri-äerieus 8oultetu8, Juctiaos et univeist LurAon868 äe IZrpIiorüiu 8alutem ete.

Der genannte Landgraf verkauft1222 (Ualini Eoll. 93,) einen Hof und 10 Hufen zu Notlci-bcn an das Kloster Georgenthast wo unter den Zeugen abermalsder oben genannte Ilreoclei ILU8 bli^er sich befindet.

Die Stadt oder Herrschaft Apolda scheint eigentlich denSchenken von Vargmln und Inutenstoi-g-, wie auch denvon V ist thu m gehört zu haben. Diese Thüringische Schenkesind ganz verschieden von den Hessischen S ch enken zuS ch w c i n s-berg, wie auch ihr Wappen ganz verschieden ist. Die Schenkezu Schwcinsbcrg führen noch jetzt dasselbe Wappen, welches ihrAhnherr Craft cio 8eIirvein8b>zi'A ohne den Zunamen Lolronle1249 geführt hast (kuüenus I. p, 009.) Sie kamen auch schonvor der Ankunft der heil. Elisabeth vor, nemlich mit Hermannv. Schenk im Jahre 1219 (Xnaleot-a Iwss. oall, XI. p. 130) nann-ten sich aber auch nach dem Städtchen Apoldc, so II eine lau 8clo Xgpoläö Uinoorna (Schenk) 1233 und 1253 IleinriousDnaei'nu da Xppolt, (Luclenus I. 523. Lolumnut vimlem littCnII, II, 12.)

Von den Schenken von Var^ula lebte Heinrich Schenk vonApoldc und seine Brüder Iliam oder vamiainm. Der erstere war1247 Schutzhcrr (uüvooalus) des Nonnenklosters Hcusdorf beiApolda an der Jlm, das ihm die Vogtei um 80 Mark abkaufte.Die von seinem Sohn Heinrich darüber erregte Streitigkeitenwurden vom Erzbischof Werner von Mainz 1264 geschlichtet.Vorher lebte Ibeoderimm oalvus Schenk von Apolde, dessen Ge-mahlin Godc 1240 dem Kloster Heusdorf einen Weinberg ver-macht. In der Urkunde wird des gleichnamigen Sohnes Ilreoda-rlous gedacht und unter den Zeugen stehen:

Iluzoclrious ViL<zdoininu8, Lertolclus et Ilwoclrieus ülii 8ui,Iloini'iaus pinoerna, lleinrious ülius ejus.lklieodrior>8 8axo .... IIuAN mi!!t«Z8 in ^Vppolcle.

In dieser Zeit erscheinen mit den pineernuo ( Schenken) zu-