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2 (1857)
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13. Jahrhundert.

Iloinrieus VioedominusTiiidric do Xppoldo.

Dieser lüidiio ist ohne Zweifel derselbe Thcodcrich, der20 Jahre später als Vicedom in Apolda und als Vater der bei-den Brüder Heidenrich, Vicedom von Rustebcrg, und Helinwi chvorkommt. Vater und seine beiden Söhne waren Zeugen in derUrkunde von 1171, welche der Erzbischof Christian in Fritzlarüber die dortige Kirchcnvcrbessernng gab, deren oben (S. 10) um-ständlicher Erwähnung geschehen, und welche das Herkommen derv. H. aus Apolda nachweist. Die Verbindung von Apolda mitdem Eichsfeld und Erfurt crgicbt sich auch ferner durch die Ur-kunde von

1192 (Ludonus I. p. 315), worin Graf Erwin von Thcunadas St. Petersstift in Erfurt mit 30 Hufen Land beschenkt. Ge-genwärtige Zeugen waren unter den Ministerialen: voillioldus Vioo-domiuus in Kiplioidia und seine 3 Brüder, alle 3 Viotlmi'ivusgenannt, mit dem Zusatz: vielluzrious Lameraiius, viotlioriLUSKineerua, vielireiious do Xpoldo. Dieselben Ministerielles befindensich in der oben (S. 17) bemerkten Urkunde von 1193 (Luden. I.p. 323) den Gebrauch der lllitra betreffend. Der letzte lidori-«ZU 5 de Xpoldo,'ist Zeuge in der Urkunde von

1213 (Luden. I. p. >125. >129) inearnationis domin., worinErzbischof Siegfried den Streit zwischen mehreren Grafen undEdeln entscheidet,als Lononieus Kritslarionsis.

In einer Urkunde von1217. XVIII. Kai. Keim. (Ilalnni Loll. lilonum. I. 89), worinLandgraf Ludwig (geb. 1200) von Thüringen, Gemahl der heil.Elisabeth, die Güter des Klosters Georgcnthal in Nudcnstctcvon Abgaben und Diensten befreit, erscheinen unter den Zeugen:Ileinrieus krater pineernaeTlreoderieus nig-er do Xppolds.

Derselbe Landgraf nimmt1217 (Xnaleeta Imss. Loll. IX. p. 163.) K.plrordio IIII. Kai.Leptemiu-. mit dem Grafen Lambcrt von Gleichen und dem Schult-heißen und Rathe der Stadt Erfurt eine Urkunde über einen vom