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Denkschrift den freiherrlichen Geburts-Stand der Edlen Herren von Gmainer zum und auf dem Schönstein betreffend :
(mit Beil. A - V)
Entstehung
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zur bayerischen und deutschen Geschichte Bd. V. und VI über dieverschiedenen Linien der Schön st ein er, die Zugehörigkeit derdocumentirten Personen zu den einzelnen Zweigen und derenwirklichen Besitz oder nur ideales Miteigenthum an der BurgStein oder Schönstein geben, ist es aber nicht nur viel wahrschein-licher, sondern, insoweit in solchen Sachen von Gewißheit gesprochenwerden kann, nicht wohl zu bezweifeln, daß der hier in der Ur-kunde Nr. 250 u. 1314 (VI. x. 227) genannte Schönsteinereben jeneredle Mann, Herr Ulrich von dem Stein" ist,welchen wir in der Urkunde Nr. 178 o. 1291 (Ziffer 25) alswirklichen Besitzer desHauses" oder derBurg, (genannt)der Stein" bezeugt, und in einen schweren Handel mit demHerzog (später Kaiser) Ludwig verwickelt gefunden haben undwelcher uns soeben erst wieder in der Urkunde Nr. 218 a. 1300 (Ziff. 30)begegnet ist. Dieser Ulrich von dem Stein ist aber in dembayerischen Stammbuche von Hund gar nicht erwähnt, und warendie auf ihn bezüglichen Urkunden dem Verfasser ganz unbekannt.Daß aber in der Urkunde Nr. 250 u. 1314 nur jener Schön-steiner gemeint ist, der in jener Zeit sich in dein Besitze desHauses oder der Burg, gen.der Stein" wirklich befand, gehtaus ihr selbst so klar wie möglich hervor.

32) Ulk. Nr 255. ». 1317 (VI. 247). .lolwn» von iwiu Htoinlnuis,Vaxt in «lor RouMnät.

In der Urkunde Nr. 255 über die Versöhnung des Königs(Kaisers) Ludwig des Bayern mit seinem Bruder Rudolf ck. ck.München, 26. Febr. 1317, erfahren wir (VI. p. 247) von nocheinem anderen, bisher nicht genannten Mitgliede des SchönsteinerHauses. Es ivird hier in H. 6 dieser Urkunde vereinbart, daß derK. Ludwig der Gemahlin seines Bruders, Mechthilde, allesdaswiderlegen", d. h. erstatten soll, was er von ihrer Morgen-gabe oder deren Widerlegung (ooutruäos, ckotalitiuni)an gewor-den" ist, d. h. veräußert oderversetzt", d. h. verpfändet hat.Als Schätzleute des Schadens benennt Herzog Rudolf hier dreiseinergetriwen" (Getreuen) und unter diesen als den Drittenden Johann von dem Stainhaus, den alten Vogt von