Druckschrift 
Denkschrift den freiherrlichen Geburts-Stand der Edlen Herren von Gmainer zum und auf dem Schönstein betreffend :
(mit Beil. A - V)
Entstehung
Seite
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<Mu8 suus) Ulrich, der hier") zum erstenmale genannt wird,wogegen dieser Otto äs llmxiäs hier zum letztenmale in denvorliegenden Urkunden erscheint, und wohl also bald nachhergestorben ist. Auch hier wird Otto äs llaxiäs au sehr hervor-ragender Stelle (der Zweite nach den viosäoiniuio des HerzogsLudwig) genannt. Außerdem wird aber unter den Edelleuten,welche auf Seiten des Herzogs Heinrich stehen, noch ein anderesMitglied der Familie der Stainer genannt, dessen Vorname bis-her noch nicht in den Urkunden vorgekommen war: nämlichOllunruäuo äs Lollönstsin st Ltsiuxulisl (Schönstemund Steinbühl im Landgericht Mitterfels, in der Nähe von Stran-bing). Seine Eigenschaft als Parteigänger des Herzogs Heinrichläßt uns in diesem Konrad von Schönstein einen Angehörigenjener Hauptlinie erkennen, zu welcher auch die Vicedome vonStraubing gehörten, die ihrer Stellung nach stets zum HerzogHeinrich zu halten hatten. Die besondere Bezeichnung äs Sollöu-stsiu st Stöinxüllsl deutet darauf, daß er, wenn nicht etwader damalige wirkliche Besitzer vom Schönstein, doch auch einGmainer zum Schönstein" in dem oben Ziffer 11 angege-benen Sinne") und nebenbei der Besitzer von Steinbühl gewesenwar. Somit tritt auch in seiner Person wieder eine Unterlinieder Schönst ein er hervor, welche auf Steinbühl ihren Hauptsitzhatte.

28) Urk. Nr. IZ4 «. 128.? (V. x. 383). ilbsrt, vivvUomimi« V. Stiiui-billg. Ilinoli von U)i;ii>>»crK.

Die fortdauernden Streitigkeiten der Herzoge Heinrich undLudwig machten aber alsbald wieder die Aufstellung eines Schieds-gerichtes nöthig. In der Urk. Nr. 154 ä. ä. Sigenburg, 5. Juni1285, ernennt der Herzog Heinrich dazu von seiner Seite (V. x.383) abermals aus seinen Getreuen (lläslss) neben dem GrafenAlbert von Hals unmittelbar den Ulrich von Abensberg

15) Der Name Ulrich, welcher diesem Sohne des Otto äs llaxiäsbeigelegt wurde, dürfte darauf hindeuten, daß dessen Bruder Ulrich vonAbensberg sein Taufpathe gewesen ist.

16) Vergl. auch oben in der Einleitung Z. 4, S. 12. 13.