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No. 5. Arie.
Blüht noch Hoffnung zum Erretten,Vorsicht, so zerbrich die Ketten,Die für mich der Hochinuth sehlägt.Senke dich mit Huld hernieder,
Zeig' ihn mir im Lorbeer wieder,Ihn, der deine Blitze trägt.
No. 6. Sinfonie.
No. 7. Recitativ.
Er siegt, dein Held, dein König!
Wirf, treues Schlesien, das Denkmal deiner Noth
In die verzehrende Vergessenheit.
Auf, sieh' mit himmlischem Entzücken
In jene wundervolle Scene,
Wo Friedrich kämpft, und Heil dem grössten Held,
Den Stolz der Nationen dämpft.
Dort streitet er und schlägt!
Er kommt und überwindet sie.
Sein Heer begleiten meine Schrecken,
In schnellem Laufe flüchten sie.
No. 8. Duo.
Erster Sopran.
Was meines Namens Ehre schützt,
Das hat Gott gethan!
Zweiter Sopran.
Was meiner Wohlfahrt Dauer stützt,
Das hat Friedrich's Muth gethan.
Beide.
Mit meiner Tapferkeit gerüstet,
Stürz' er den Feind, der sich gebriistet,Und dringe zu des Friedens Bahn.
No. 9. Recitativ.
Monarch, der Reiche Lust, der Weiseste, der Sieger,Der Jahre Wunder, meine Zunge stammelt,
Wenn sie dich würdig loben will.
Heut wallt die Freude festlich durch die Brust,So wie an jenem Tag der Wonnen,
Da, grosser Friedrich, dich des Himmels Gabe,Der Länder Wunsch beglückt empfing.
Herr, da sich heut zu deinem ThroneDer treusten Sehnsucht feurig Opfer naht,
Bitter, Emanuel und Friedemann Bacli. II. 25