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2 (1868)
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und Adagio (das leztcrc den besseren Stücken angehörig,obwohl ohne besondere Tiefe), 2 Menuetten, Polonaisen undnoch ein Allegro, ferner 1 Sonate aus 2 Sätzen bestehend(Allegro und Andantino), wohl das beste Stück der Samm-lung, endlich 1 Rondo, sämmtlich von der CompositionFriedrich Bach's.

Weiteren Fortgang scheint die Sache nicht gehabt zuhaben, denn ein drittes lieft ist nicht erschienen.

Christoph Friedrich bietet als Mensch seinen Brü-dern Christian und Friedemann gegenüber das wohl-thuendc Bild einer in sich zufriedenen, liebenswürdigenNatur, in der er Emanuel Bach nahe kam, mit dem erauch in brüderlich freundschaftlichem Verkehr geblieben ist.

Doch war in ihm das Talent offenbar geringer. Dergöttliche Funke, der in seinen Brüdern lag, von zweienunter ihnen in niedrigen Leidenschaften erstickt wurde,glühte nur in geringerem Grade in ihm.

Er hatte ausser anderen Kindern einen Sohn, Wil-helm Friedrich Ernst, geb. am 27. Mai 1759, der sichgleichfalls der Musik widmete, die er zum Theil bei sei-nem Vater, zum Theil bei seinem Oheim in London er-lernt hatte,'bei dem er bis zu dessen Tode verbliebenwar. Er ist eine Zeit laug als Ciaviervirtuose mit grossemBeifall durch verschiedene Länder (Holland, Frankreich)gereist, und liess sich schliesslich in dem, dem Wohnsitzseines Vaters nahen Minden nieder. Als Friedrich Wil-helm II., Friedrich's des Grossen Nachfolger, nachseiner Thronbesteigung zum ersten Male dorthin kam,führte Wilhelm Bach ihm zu Ehren eine Cantate:West-phalcn's Freude, ihren viel geliebten König zusehen", auf, welche den vollen Beifall des Königs erhielt, derbekanntlich ein besonderer Liebhaber und feiner Kenner derMusik war. Wilhelm Bach wurde nach Berlin berufen 1 ),wo er lange Zeit als Kapellmeister zuerst bei der rogic-

!) Musik. Corresp. (Speyer) 1791. S. 223.