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2 (1868)
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Die Zeichnungen zu beiden Denkmalen hatte der Bau-rath Ahrens in Hamburg gefertigt.

Von Bach waren verschiedene Portraits gezeichnetworden. Mit Forkel's Nachlass wurden die Silhouettenvon ihm, seiner Gattin und seinen drei Kindern verstei-gert. Ein gestochnes Portrait von J. C. Krüger, in derZeit seines hohen Alters gefertigt, zeigt Aehnlichkeit mitden Zügen Seb. Bach's, dabei eine angenehme, wohl-wollende, edle Gesichtsbildung. Dem Kopfe fehlen dieSymbole des Costiims der Zeit, Perücke und Zopf nicht.Das Ganze deutet darauf hin, dass Bach eher stark alsmager gewesen sein müsse. Das Auge ist geistvoll, diestark gebogene Nase und die vorstehende Unterlippe gebendem Kopfe einen besonders charakteristischen Ausdruck.Dasselbe Portrait findet sich auf der Vignette zu dem Titelder Passionscantaten-Ausgabe von 1789 als Büste darge-stellt, die von einem Engel, der eine Posaune in der Handhält, mit dem Lorbeer gekrönt wird, während ein andererEngel klagend am Fusse des mit dem Namen Bach be-zeichneten Postamentes sitzt, vor ihm auf der Erde Flöteund Leier.

Ein anderes Bild,aus Hochachtung gezeichnet"von A. Stöttrup, sollte nach Versicherung von Zeit-genossen ähnlicher als das vorige sein. Dasselbe ist vonSkerl gestochen,zur Schadloshaltung für die un-glückliche Krüger'sche Verunstaltung". Im Ganzenfinden sich auf ihm jedoch die Züge des Krüger'schenPortraits wieder, so dass beider Aehnlichkeit als fest-stehend angenommen werden darf. Auch einige Oelbilderexistiren von ihm. Nach einem derselben, auf demKupferstich-Cabinet des K. Museums zu Berlin befind-lich, ist das dem ersten Bande vorgestellte Portrait ge-fertigt.

Eine Büste Em. Bach's ist in dem Concertsaale desK. Schauspielhauses zu Berlin aufgestellt.