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so wie in dem Duett No. 8 der Israeliten wiederholt.Ein kurzer Zwischensatz führt zu dem ersten Theil zurück.Das ganze Stück macht den Eindruck wohlthuender Ein-fachheit bei ungemein reinem, melodischem Flusse. Dasnun folgende Recitativ No. 10 für Tenor „Freundinnensagt" (ein Gespräch Christi mit den Frauen enthaltend),hat eine reich modulirte Declamation. Auch hier werdendie Reden des Herrn von dem Strahlenkranze der lang-austönenden Accorde des Streich - Quartetts umwoben, zuwelchen sich bei den Worten „Sie fallen zitterndnieder," ein einfaches Thema im Accompagnement gesellt.
Diesem Recitativ schliesst sich ko. 11, die Tenor-Arie„Ich folge Dir, verklärter Held," (D-dur 2 /ij Allegro,1 Trompete, Streich-Quartett) an. Der erste Satz istschwungvoll behandelt und reich verziert. Es ist eintriumphirender Gesang voll kräftiger Accente. Die ersteVioline in concertirendem Charakter auftretend, lässt hell-jubelnde Klänge erschallen, während die Trompete keckeGlanzlichter umherstreut. Somit wäre die instrumentaleBehandlung dieses Satzes keineswegs interesselos, wennnicht die figurirte und concertirende Behandlung der Violinenbei Emanuel Bach zu einer gewissen Manier gewordenwäre, der man unter bestimmten Verhältnissen fast mitRegelmässigkeit begegnet. Der Mittelsatz (G-dur 3 /s) isteinfacher und sanft melodisch.
Den ersten The.il des Oratoriums schliesst No. 12,ein Chor „Tod, wo ist dein Stachel?" (Andantino,G-dur %, 2 Hörner in G, 2 Oboen, Streich-Quartett), miteiner kurzen und kräftigen Einleitung in vierstimmigem