19. Jahrhundert.
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2) für seinen Antheil die Güter Rotenbach, Wer les-hausen, die Hälfte des Guts Ober-Ellen und bildetedadurch das Haus Rotenbach, das aber mit dessen SohnFriedrich Ludwig Ernst1837 wieder erlosch. Dieser hatte einenjüngcrn Bruder, Friedrich Wilhelm, kur-sächsischer Haupt-mann der Garde, der 1812 unvcrmählt abging und daher dieHälfte der Güter, da die Brüder sich nicht getheilt hatten, nachdem westphälischcn Gesetz, wie bei Besenhausen, Allodiumwurde. Friedrich Ludwig Ernst, der seinen Vater früh ver-lor, war Rittmeister der hessischen Garde-du-Corps in Cassel, woer Marie von Götz hcirathctc, wohnte dann zu Rotenbach,wurde königl. prcuß. Kammerherr und 1820, nach Adam Erd-manns Tode, Geschlcchts-Ältcster, und empfing als solcher am11. Oct. 1834 von König Wilhelm IV. von Hannover dasSonderlichen von Neifenhaus en und der Groncschc n Güter.Er baute ein Erbbegräbnis; in dem nahen Walde, in dem er bei-gesetzt wurde. Das halbe Gut Ober-Ellen in Sachsen, dasnach dortigem Rechte nicht aufgehört hatte. Lehn zu seyn, fielals solches an Friedrich Hcrman zu Besenhausen, denEnkel Friedrich Ernsts, und über die übrigen Güter Rotenbachund Werleshausen hatte er, dem Vernehmen nach, dergestaltin einem Testament disponirt, daß sie den Kindern seiner beidenTochter zukommen, deren Mütter aber, so lange sie leben, denNießbrauch derselben haben sollten, welches auch geschieht, unddie jüngere, Frau von Moltke, Rotenbach bewohnt, und dieältere, Wilhelmine v. H. zu Cassel Werl es Hausen besitzt.
Und hier verlassen wir das alte, wie das jüngere Geschlechtder von Hanstein. Möge das Schaltjahr 1850 so wie die fol-gende Jahre demselben gesegnet seyn. Sie können es aber nurwerden, wenn seine Söhne den väterlichen Rath eines alten Heim-gegangenen Dichters befolgen, der in dem Archiv eines jedenGeschlechts aufbewahrt zu werden verdient. Er heist:Ein erfahrner Vater sprachZu den muntern Söhnen:
Klüglich theilt drei Güter ein.
Wenn Ihr wollet glücklich seyn.