19. Jahrhundert.
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«und Macht bei, daß ich nach dem Willen meines Gottes thun und«in meinem Amte treulich und ohncrmüdct arbeite."
Dessen 4 Söhne
1. Jost Friedrich.
Von den 7 Töchtern des Seniors war 1736 Wilhelminevor ihm verstorben, von den andern waren 4 verhcirathet und vonseinen 10 Söhnen ebenfalls 4, die ihm alle zahlreiche Enkel schenkten.(Taf. 14). Dies veranlaßte ihn ohne Zweifel 1739 (Urkb. 641)seine Güter unter sie zu vertheilen, das aber sein ältester SohnJost Friedrich nicht erlebte. Er war Ober-Hofmeister der Grä-fin Charlotte Wilhelmine von Hanau, geb. Prinzeß vonSachsen-Saalfeld zu Hanau, wo er 1724 Elisabeth Do-rothea, Tochter des dasigen Regierungs- und Cammer-Präsidentenvon Edelsheim und dessen Gattin von Rau v. Holzhausenheirathete, und am 7. Juli 1739 in Eisenach starb, wohin er sichwegen eines Prozesses begeben hatte, den er mit den von Edels-heim über die Vcrlassenschaft der 1736 zu Eisen ach verstorbenenWittwe des Sachsen-Eisenachschen Geh.-Raths von Oynhausscn,geb. Rau von Holzhaussen gegen die von Oynhausscnführte, der hernach bis an das Reichskammergericht zu Wetzlar ge-langte, und man sich dort — weil da, dem Olymp der teutschenProzesse, die Unsterblichen wohnen — in 1794 von dessen Fort-setzung zurückzog. Jost Friedrich hinterließ 3 Söhne und einefür die damalige Zeit nicht unbedeutende Sammlung von Büchern,besonders aus der französischen Literatur.
Aus dem angegebenen Erbvertheil«ngs-Receß von Untersteinden 24. Nov. 1739, wonach sich die Wittwe des OberhofmeistersElisabeth Dorothea als Vormündern, ihrer Söhne, mit ihren3 Schwägern, dem Rittmeister Werner Ludwig, Lieutenant Levinunv Lieut. Thilo Heinrich in die Güter, mit Bewilligung desVaters, der sich einen Auszug bis zu seinem Tode vorbehielt, theilte— bemerken wir folgendes, weil dies nicht allein die Fruchtpreiseder damaligen Zeit — nicht ganz 120 Jahre vor der unsrigcn —sondern auch die Art und den Werth angiebt, wie man damals dieGüter anzuschlagen vfleate, die damals nickt vcrvae',4et. sondern in