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19. Jahrhundert.
parcntirte und darauf geschah bei Absingung etlicher Gesänge, dieBeerdigung. Gott gebe ihm Ruhe und sorge für die Hinterbliebenenvaterlosen Kinder."
Er pflegte jedes Jahr des Kirchenbuchs mit einem lateinischenSpruch anzufangen, so das Jahr 1730: veus nobis olomontissimobuio a«l«it — und 1731: Oous omnibus et sin^ulm Aimtia, be-niAnitatö atgue mixilio elementissinre acisit.
Während der Vaccnz in Bornhagcn erfolgte daher das Be-gräbniß der oben erwähnten Mutter der zahlreichen Familie. MitEhren erwähnt dies das Kirchenbuch von Wcrlcshauscn fol-gendermaßen :
»6. Mai 1733 Beate Charlotte von und gcborne v. H., Hr.Joh. Ernst Friedrich v. H. uff Untcrstein und Born-hagen lieb gewesene Frau Gemahlin, so den 3. Mai, war Son-tag Kantate, Morgens zwischen 1 u. 2 Uhr in Hr. Xsto sanftund scclig entschlafen, nach Gerbers Hausen geliefert und habevor Haus in Unter st ein auf dem Platz extempore parentirenmuffen. Sie war ein rechtes Muster und Erempcl frommerchristlicher Damen, daher oeeasione clioti Kalomonis ?rov. X.das Gedächtniß des Gerechten bleibt in Segen — die Rede ge-halten. Ist alt geworden 37 Jahr und mit ihrem Herrn 47Jahr in Ehestand gelebt.
In dieser Zeit mußte der Senior für die Besetzung der Pfarr-stclle in Bornhagen sorgen, wozu Joh. Adolf zu Ers Hausenden Magister Andreas Anger von Grünhain in Meissen,Informator zu Schwebda in Hessen vorgeschlagen hatte, derdann — wie er selbst im Kirchenbuch zu Bornhagcn niederschrieb— den stillen Freitag die Hospredigt vor dem Senior hielt, demsolche gefiel und der daher ihn zu einer weitem Predigt am Him-melfahrtstage beschied, worauf die Conferenz ausgeschrieben, er den25. Aug. die vocation erhielt und zugleich die Präsentation an dasConsistorium zu Eisen ach, wo er den 25. Sept. vom General-Superintendenten Ilroma Xnclroa Xiosnclro und 3 Predigerneraminirt, 27. Sept. <lom, 17. p. Irinit. ordinirt und vom. 19 zuBornhagen und Unter st ein introducirt wurde. Er schließtdies mit den Worten: »Gott stehe mir mit Seiner heiligen Krafft