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2 (1857)
Entstehung
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19. Jahrhundert.

wie auch in der Conferenz vom 24. Mai 1850 ausdrücklich aner-kannt wurde. Die Verwaltung dieses Vermögens, dessen liegendeGründe verpachtet sind, ist dadurch vereinfacht worden, und wirddurch einen seit dem Abgang des Beamten, 1840 angestellten Nech-nungsführer unter Aufsicht des Seniors besorgt, dessen Rechnungenjährlich abgehört und in der Famlien-Cvnferenz vorgelegt werden,wie auch mit den beiden abgeschlossenen Rechnungen des letzten Be-amten bis 1849 über die Gerichtssporteln und über die Lehnkassegeschehen ist und aus letzterer noch eine bedeutende Summe dererstem überwiesen werden mußte, um deren Ueberzahlung zu decken.

So sind im Laufe von Jahrhunderten, durch den ewigenWechsel der Zeiten, den v. H. von der stolzen Burg ihrer Väternur deren romantische Ruinen von der freundlichen und gegen-seitig hülfreichen Verbindung mit ihren fürstlichen Nachbarn, nurderen Erinnerung von ihrer Macht, ein bescheidener Mittelstand von ihrem bedeutenden Vermögen nur dessen Trümmer vonihren ehemaligen Unterthanen aber, mit denen sie jetzt in gleichenbürgerlichen Verhältnissen sich befinden, noch treue Freunde undAnhänger zurückgeblieben. Dies wenige, was ihnen eine gewaltigeZeit hinterlassen, mit dem aber Genügsamkeit zufrieden seyn kann,ihren Nachkommen zu erhalten und zu übergeben, mag ferner ihreSorge sein!

47. Dittmars Linie. Nachkommen.

1. Hans Unterstem,

Johan Ernst Friedrich.

Wir haben oben (S. 6l0) Johan Ernst Friedrich denChef des Hauses Unterstein, im Besitz des Guts Unterstem andem Flüßchcn Steina, das aus dem Zusammenfluß der Wasser vonBornhagen und Gerbershausen entsteht, gelassen, der 1700mit seiner Gattin die Orgel in der von seiner Mutter errichtetenCapelle zu Born Hagen stiftete, in Unter st ein neben dem altengroßen Hause 1696 ein kleineres erbaute, das zugleich die seit 15S4gestandene Capelle in sich aufnahm. Sein Wappen mit 3 abneh-menden Monden und die Anfangsbuchstaben seines und des Namens