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2 (1857)
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l7. Jahrhundert.

Hr. Pastor gemeiert hatte. In 14 Artikeln wird dann noch das

Nöthige ausbedungcn, namentlich unter andern:

4) sollen die Dienste zu W erlcsh ausen nach Nothdurft, gegenErstattung der Atzung nach Herkommens, gebraucht werden.

5) die 7 Dicnstleute jeder im Wintcrfeld 3 Acker an derSommerfrucht ein Acker schneiden und binden, auch 1 TagGras, 1 Tag Germath und 1 Tag Haber mähen undsammeln.

6) Der Meier erhält ans dem GeHolz jährlich 14 Schock Svtt-(Sied-) Wellen.

8) Ein Acker Land jährlich, in der Braache, erhält der Ver-pachte gedüngt, zum Leinsäen.

9) Wenn derselbe nach Werleshausen kommt, versieht ihnder Pachter mit nothdürftiger Unterhaltung was das Hausvermag und reicht ihm einen Trunk Bier.

10) Von den Schaafen, die nach freier Willkühr des VerPachtersdahin gethan werden, entrichtet der Pachter von jeden MMilch-Schaafen 2 Pfund Butter und 2 Pf. Käse und be-lohnt den Schäfer mit 7 Mltr. Korn, 2 Scheffel Erbsen,2 Sch. Salz, und freie Herberge im andern Hause, undsollen 230 Stück und unter denselben 60 und wo möglichmehr Milchschaafe in den Pferch gethan werden.

13) Damit der Meier dieser Meierei desto besser obliegen kann,werden ihm 2 Schaub- (Fahr-) Ochsen gestellt und

14) setzt derselbe zum Unterpfand seine Fahr und Habe und seinezu Hohengandern aus Conrad Kaien auf 235 THIr.Jnhabende 10 Acker Landes ein.

Unterzeichnet ist die Urkunde von Hans Hermann undvom Pachter mit ckt zur Bekräftigung aber vom Pfarrer Mül-ler zu Reckershausen (S. 656) und Wilhelm ArsteHan-steinschen Verwalter zu Nabenderode unterschrieben.

In dieser Zeit entstand auch ein Streit zwischen Hans Her-rn an nnd seinen Vettern über Gelder, die er eingenommen undausgelegt, worüber sich die Rechnungen mehrere Jahre hinzogen.

Nach 1) einer von den Vettern gestellten Liquidation von vier