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l7. Zahrhundttt.
Urkunden befanden, von Allendorf — wo er, wohl der Sicher-heit wegen hingebracht worden — nach Wahlhauscn holen underöffnen. Die darin befindlichen Urkunden, in so weit unter Jah-reszahlen sie verzeichnet waren, reichten von 1597 bis 1650. Diebeiden Senioren sollen damals mehrere Briefschaften unter sichvertheilt haben.
Hans Fritz war 1595 in Wiesenfeld geboren und starb30. Mai 1669. Ueber sein Leben und Tod sind noch Leichen-Personalien vorhanden, die zuerst seine Ahnen enthalten, von seinemVater bis Urgroßvater, wie sie in der Stammtafel angegeben sind,und dann von seines Vaters Mutter, Gertrud von Boden-hausen, deren Eltern Melchior v. Bodenhausen und Evavon Klenke — so wie von seiner Mutter Gertrud v. Ber-lepsch, deren Eltern Apel v. Berlepsch und Margarethevon der Tann; — dann folgendes:
«Nachdem er von seinen Eltern zu Schulen, Gottesfurcht undallen wohl anstehenden christlichen adlichen Tugenden gehaltenworden, sandte ihn sein Vater zu seinem Vetter Melchior vonBodenhauscn, Erbherrn auf Mühldorf und Arenstein,Churfürst!. Sächsischen Amtmann zu Pauße, dem er als Pageuntergeben wurde. Nachdem er etzliche Jahre in solcher Bedie-nung gestanden, ist er zu Sittich v. Berlepsch, Erbhmnauf Fahrend ach, Fiirstl, Hessen-Casselschen vornehmen Rathkommen und hat sich daselbst bis zu seinen mannbahren Jahrenaufgehalten. «Alß nun Endtzwischen einige Kricgsbestellung und«Werbung nach Sophoicn" (Savoyen) — (es wird der Mont-ferratische Krieg gemeint seyn, in welchem 1616 Savoyenund Mantua von dem Könige von Spanien gedrängt wurde)— (Rommels Gesch. B. 7, S. 337) dieser Öcrtcr durch denHerrn Heinrich Wilhelm von Eschwege als Hauptmannsich präscntiret, hat er sich neben andern von Adel von demselbenauch bestellen und unterhalten lassen, solchen Zug auch, wie wolmit nicht geringer leibesgefahr und laedirung seiner Gliedmaßcnruhmlich und loblichen vollendet. Als er nun diesem nach in etwasbei seinen Herrn Vettern und lieben Eltern sich auffgchalten und1662 Fürst Christian, Herzog zu Braunschweig-Lüne-