Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
423
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17. Jahrhundert. 423

bis 2 Thlr. 42 gGr. in Fritzlar aber nur 44 gGr. ange-rechnet ist. In Mainz wurde am 21. Aug. »weil sehrteur" mit dem Wirth accordirt, wöchentlich 6 Thlr. 42 gGr.für Tisch, Stube, Bett und Wasche, Licht und einen Diener, unddafür bis zum 44. Sept. 26 Thlr. bezahlt, worin aber außerden Trinkgeldern noch 4 Thlr. für Wein begriffen sind, »da derHerr Lehn-Probst v. der Hr. Hauptmann Haarstall vnterschie-dcmal bey mir gewesen, welchen die Lehn zu empfangen gebeten."Die von dem Senior kam. ertheilte Vollmacht war nämlich nichtfür hinlänglich gehalten, und da die übrigen Vollmachten aufdreimaliges Schreiben nicht erfolgten, so konnte Caspar nichtlänger bleiben, um die Lehen selbst zu empfangen, sondern hattesolches jenem v. Harstall übertragen.

Die Lehnstarcn betrugen 68 Thlr. 8 gGr., eigentlich fürSchloß Han st ein 10 Thlr. Lehngeld,

1 Gldfl. Siegelgeld,

2 Thlr. dem Lehn-Secretär,

2 Thlr der Canzlei;

für die Windische Mark 16 Thlr. Lehngeld, das Uebrigewie oben; der Paß von S. Durchlaucht zu Cassel 18 gGr. inFrankfurt 1 Thlr., eine Kutsche von Cassel nach Witzenhausen2z Thlr., die Nacht daselbst 1 Thlr. und die ganze Rechnungmit der Rückreise 129 Thlr. 18 gGr. 3 Pf.

Belohnungen von Braunschweig.

Ueber die Lehnkosten von Celle findet sich etwa von 1600ein Verzeichnis das folgendes enthält:

Lehnware für Rcifcnhauscn 26 Thlr., Canzlei Gebühr 1 Thlr.,Reversgeld 1 Thlr. Lehnware für Walvesa 15 Thlr., Siegel-geld 1 Thlr., Lehn-Sckretarius 2 Thlr., Canzlisten iz Thlr.,Pedell z Thlr. Schadcngeld an Kopfstücken 1 Thlr.

(Dies war eine bis zur prcuß. Besitznahme auf dem Eichsfeld cur-sircnde Churpfalzische Scheidemünze von gutem Silber, im Werthevon 5 ggr., auch in Stücken von dem halben Werthe zu 2z ggr.)

Dem Lehn-Sccretar, welcher anfänglich diese Sache nichtannehmen, noch referiren wollen, weil torminus verflossen, zu Trink-