Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
401
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16. Jahrhundert.

Hagen abzuliefern. Aufkündigung auf Michälis ist vorbehaltenund der Brief von den Brüdern unterschrieben.

Hierher gehört auch noch eine Urkunde von Donnerstag nachMillion (13. März) 1600 (Urkb. 515), ein sogenannter Permu-tations-Vertrag, in welchen Heinrich mit seinen Brüdern vor-kommt. Es ist eine (Übereinkunft der v. H. mit den v. K erst-linger ode, welche sich unter einanderliebe Oheime, Vettern,Schwager und Gevatter" nennen, und zwar zwischenCaspar, Lippold und Heinrich v. H., Lippolds seel.

Söhne (Tafel 3);

Kersten und Jost v. H>, Jostens seel. Söhne;

Hans v. H., Johannes seel. Sohn (Tafel 9);

Hans Heinrich, Christoph und Otto v.H., Ottens seel.

Söhne (Tafel 10),

und den BrüdernHeise, Otto und Hans Wilhelm v. Kerstlingerode.

Beider Familien Vorfahren hatten bei Geismar (bei Göt-tinge n) ein Gut, mit dem sie ein bürgerlich Geschlecht, die vonNörthen genannt, zu Göttingcn und Ludolf von Nörthenals den letzten Lchnträger, und zwar mit 3z Hufen von den v.H. und 3 Hufen von den v. Kerstlingerode herrührend,nach Erbmanlchn-Recht beliehen hatten. Da nun Ludolf v. N.als der letzte seines Namens und Geschlechts vor vielen Jahren,ohne männlichen Erben und seine Töchter, welche die Leibzuchtgehabt, auch alle gestorben, so vertragen sich beide oben genann-ten Familien dahin,daß die v. H. die genannte 3z Hufen mit allem Zubehör inHolz, Land, Wasser und Weide, den v. K- ganz überlassen;dagegen übergeben die v. K. den v. H. den halben Zehntenzu Mackenrode, dem Wedekind Schwancflügel zuGöttingen und iz Hufe Land zu Gieboldehausen,das Mathias Sommer das. zu Mannlchn hat, dergestalt,daß nach Abgang dieser beiden Geschlechter, die v. H. dies alseröffnetes Lchngut einnehmen, und von den v. K. noch 300Goldgulden empfangen, welche sie aber zurückgeben sollen,

wenn der von Kerstlingerode Mannsstamm vor dem v. H.« Theil. 26