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16. Jahrhundert.
Hartmanm, Gerhard und Johan v. Löwenstcin zuNas-sen-Erfurdt und den Vormündern Heinrich v. H. zu Wie-senfcld und H. Chr. v. Berlepsch zu Berlepsch, die Erle-gung der 700 Thlr. und anderes betr. Dies machte auch eineReise Heinrichs v. H. nach der Kalbsburg nöthig, wobeivom 9. bis 23. Dec. 1691 9 Alb. zu Mittag inGros-Almc-rode, 18 Alb. für 18 Pf. Rindfleisch und 28 Pfcn. für He-ringe auf der Kalbs bürg; 2z Thlr. 7 Alb. auf dem Rückwegzu Spangcnberg „zu Nachtmahlzeit und Frusuppen" und zuAllcndorf, wie der Junker krank geworden; 3 Thlr. 16 W.für 28 Mahlzeiten, jede zu 4 Alb. verzehrt wurde.
Der Mannstamm Melchiors lebt noch in den Nachkom-men von Liboriuö Friedrich (Taf. 4 b und 5), in den bei-den nnvcrmählten Brüdern Friedrich, geb. 1831 und Her-rn an geb. 1832 auf Besenhausen und Besitzer von Rum-merodc und dem halben Gut Oberellen.
3) Lippold.
Der 3te Sohn Lippolds (Tafel 3) führte des VatersNamen, war Sächsischer Rath zu Eisenach, hatte Sidonicv. Oldcrshausen zur Hausfrau, besaß Ober-Ellen undsein Mannstamm erlosch mit dem hessischen General-Major Ru-dolph und Rittmeister Ioft Christoph zuOber-Ellcn 17W>
Lippold stand auch mit dem Herzogl. Haus Sachscn-Co-burg in Verbindung und war als Sächsischer Rath bei einerErbhuldigung daselbst. Nach Sacksen-Coburg Historie,, (Leipzigund Coburg 1700, Th. II. S. 226), ließ sich Herzog Joh. Cn-simir am 2. Mai 1597 die Erb- und Landeshuldigung, wegendes durch sürstl. brüderliche Erbsonderung ihm zugetheilten Für-stenthums Coburg, aus und vor dem Rathhaus daselbst leisten;hernach auch die Lehnspflicht in der sogenannten grünen Stubeder sürstl. Ehrcnburg, in Beiseyn Dero und Herzog Joh anErnst von Eiscnach (Bruder Joh. Casimirs) hierzu abgeord-nete Räthe, als des Canzlars Dr. Knichen und Leopolds o.H. (Lippolds) ablegen. Derselbe Herzog Johan Casimir