16. Jahrhundert.
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lis (30. Sept.) 1551 (Urkb. 407) eine Baustelle, eine Hufe Landund 2 Acker Wiesen. Er verspricht darauf ein Haus zu bauen,daS vortrefflich seyn, zwei gute Stuben haben soll, eine Unterstubeund eine Bierstube, daran eine Kammer, wo zwei gute Bettenstehen können, — dann gute Stallung zu einer „stigc" (20) Pferde.Er soll darin als Wirth sitzen und "ber die beere haben" (Bierin Vorrath gelagert) — soll dafür jährlich auf Michälis als Zinsegeben 5 Malter Frucht partim, 2 Göttingesche Mark zu Dienstgcld,2 Rauchhühncr und von jedem Faß Bier, das er verseilen wird,einen Mariengroschen Zapfgcld. Sollte er oder seine Erben dasGut mit Wissen und Willen der Lehnherrn verkaufen, so wird ervon dem Kaufgeld den 10ten Pfennig geben, „wie das im ganzenGericht Hanstein gebräuchlich." Das Haus ist noch jetzt ein Wirths-haus, der Preußische H.of genannt, und steht um Anfang desDorfs.
Ostern 1562 belehnen Jost und Sander, Ditmars Sohn(gewöhnlich die Ältesten der beiden Stämme) den oben genanntenKandelhart mit einem Hof und 4 Acker Land zu Niederländern.
Lehntage.
In dieser Zeit fängt auch die Haltung von förmlichen Lehn-tagen an, zu denen die Vasallen ordentlich vorgeladen wurden, umdie seitdem durch den Tod des Seniors der v. H anst ein oderden des Seniors der Vasallen-Familie erledigten Lehnfälle neuzu muthen und das übliche Lehngeld zu entrichten Im Archivbefindet sich die erste Bezeichnung eines solchen Lehntages folgen-dermaßen:
Herr Christian v. H. Ritter, Ehrn Werners Sohn, hatals Eltestcr in Samt belehnet Montags nach laotars (8. März)1429. Dann
»Montages nach Invooavit anno lsivij (1557) sein zu Höhen-Sandra beliehen worden von allen von Han st ein ufm"Lehntag
»Heimarus Strecker von Helgenstadi mit einem Für-»wcrgk zu Ndra, hat geben zu Lchngeld iiij Fürstcngulven;
"Heinrich von Hagen von Duderstadt sampt Brüdern