Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
192
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lk, Jahrhundert.

Söhnc Werner dcö Ältern, Hans, Siebcr tund Kerstcnv. H. (Enkel von Hans) (Tafel 9) (4 Malter Frucht partim,die jährlich auf Michälis von 6 Zensitcn in Fretterode undeinem in Kirchg andern geliefert wurden, dem Bürger HansMcigcr und dessen Frau Ilse in Witzenhausen für IMGulden, deren Sorten in 83 vollwichtigen guten rhein. Goldgul-dcn und (7 an Jachims-Thalcrn angegeben worden. Die Früchtesollen jährlich in die Behausung des Käufers geschafft werden,und der Wiedcrkauf wird vorbehalten nach vierteljähriger Auf-kündigung »welche Tzit uns tzu thun ßein will." Das Siegel istabgeschnitten.

Eben so verkaufen oder versetzen nach der Urkunde vonDienstag nach Marie Lichtmeß (4. Febr.) 1539 (Urkb. 364) diebeiden Brüder Hans und Seyfsert (wie er sich jetzt nennt)v. H., 12 Malter halb Korn, halb »Habcrn" jährlich, an Va-lcntinHeisc Vogt in Hohcngandern und seine Frau Anna,aus dem »Fürwergk" das jetzt Claus Willig von ihnen undihren Vettern Jost und Christian v. H. meierweis in derFeldmark Hohcngandern unter seinem Pfluge inne hat, für190 Gulden, in 60 unverschlagcncn vollwichtigen rhein. Goldgul-dcn und 40 guten Jochcmsthalern. Ablösung wird vorbehalten so,daß auf Michälis gekündigt, die Zahlung auf Weihnachten erfol-gen soll.

In demselben Jahre 1539 Dienstag nach St. Michälis(30. Sept.) (Urkb. 368) verkaufen dieselben Brüder 10 MalterFrucht halb Korn halb Hafer jährl. Zinses aus ihrem Zehntenvon Hohcngandern an Heinrich Gerdenbach und Gcßeseine HausfrauBorger und Borgerschcn" zu Witzenhußcn,als jährlichen Ziirs für 100 Gulden, nämlich 50 in vollwichti-gen rhein. Goldguldcn und 50 an Jochcmthalern oder dicken Sil-bcrgroschcn, vorbehaltlich wie gewöhnlich auf Wiederkauf »aufjede Weihnachten Heilgen Tag." Die Verkäufer versprechen nochbesonders nicht zu gebrauchen derFreiheit, Statuten, Reforma-tion, noch der Rechten, die jetzt oder künftig durch Menschen»Sinn erdacht werden möchten, die unsern Gläubigern an dieser