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2 (1857)
Entstehung
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15. Jahrhundert.

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bauet worden, und liegt au der Südseite der Stiftskirche. In denStifts-Ncchnungcn von Fritzlar erscheint sie auch unter dem Na-men: Uapella guao clieitur Stummiollen.

12. Fehden.

Auch in diesem Jahrhundert konnten die Ritter ohne Fehdennicht leben. Doch nahm die Streitsucht ab, mildere Sitten erschie-nen und man nahm zu Schiedsrichtern mehr seine Zuflucht, umStreit zu schlichten.

Im Jahre 1426 hatten die v. H. Lippoldcr Linie Fehde mitdenen Bock und BodenHausen, deren Veranlassung nicht, sondernnur deren Ende durch zwei Urkunden uns bekannt geworden. Dievier Brüder Lippold, Bcrtolt, Dctmar und Heinrich undderen Oheim Heinrich der Ältere (Tafel 3) hatten den RitterAlbrecht Böck und Henrich von Budenhusen (Bodcnhausen)mit ihren Freunden und Knechten angegriffen, darunter StaciusBöck, Hans Berner, Johann und Henrich von demBroke oder Bruche, Krcghcnbcrg, Wernke oder WernerBlopmenberg, Tileman Hinrike, des Bcrner Knechte, Pe-ter Johan von Leute, Tilke, des Berncr Junge, Henningdes Heinrich von Bruche Junge, Flcyghen Henrich Heyligcsund Hans Ludolfs von Lengcde Knecht gefangen, und derenHelme und Harnische genommen, wobei Hans Bischopperodeerschlagen wurde. In der im Original noch vorhandenen Urkundevon ipso ckio Älario et UgAclaleno (22. Juli) 1427 (Urkb. 213)erklären der Ritter Bök und Henrich von Budenhauscn,daß sie sich mit den oben genannten v. H. „gutliken gerichtet" unddaher weder sie noch Hans von Böde — den Bodenhaufln sei-nen Bruder nennt — noch ihre Erben oder sonst jemand vonrhrentwegcn an die genannten v. Hansteyn oder wer sonst ander Geschichte Theil genommen, solche ansprechen noch beschädigensolle. „Sie reden dies in diesem Briefe in guten Treuen stede"Und vest zu halten ohne Arglist." Beide haben ihre Siegel, dieaber nicht mehr kenntlich sind, angehangen; ein drittes ist abgefallenund das vierte ist das v. H. mit den 3 halben rechts gekehrtenMonden.